Geschichte
Seit über 60 Jahren steht der Name Fronius für intensive Forschungsarbeit und stete Suche nach neuen, innovativen Lösungen. Perfekte Effizienz zeigt sich in jedem Produkt. Und wurde immer wieder ausgezeichnet, mit nationalen und internationalen Preisen.
um 1950
Markteinführung des ersten Schweißtransformators von Fronius mit Magnet-Joch-Regelung, die ein stufenloses Einstellen des Schweißstroms erlaubt.
um 1955
Erstmaliger Einsatz von Halbleitern bei Fronius Schweißgleichrichtern - komfortables Gleichstrom-Schweißen wird möglich.
1981
Weltweite Vorstellung der ersten primärgetakteten Inverterstromquelle auf Transistorbasis (TransArc 500). Die Invertertechnologie bringt nicht nur viele Vorteile, wie z.B. ein geringes Gewicht und Volumen mit sich, sondern eröffnet vor allem ungeahnte Möglichkeiten in der Schweißtechnologie.
1990
Markteinführung des revolutionären Hochleistungs-MAG-Schweißverfahrens T.I.M.E.-Process, das erstmals eine sehr hohe Schweißgeschwindigkeit ermöglicht.
1993
Erstmaliger Einsatz der Fuzzy-Technologie in der Schweißprozessregelung (MagicWave 2000).
1994
Innovationspreis des Landes Oberösterreich für den Einsatz der Fuzzy-Technologie in der Schweißprozessregelung (MagicWave 2000).
1995
Markteinführung des weltweit leichtesten, tragbaren Elektroden-Handschweißgerätes mit einem Gewicht von nur 4,2 kg (TransPocket 1400).
Innovationspreis des Landes Oberösterreich für Produkt-Design (MagicWave 2600).
1998
Weltweite Vorstellung der ersten, vollkommen digital geregelten MIG/MAG-Schweißstromquellen (TransSynergic 4000 / 5000; TransPuls Synergic 2700 / 4000 / 5000). Qualität ist von nun an 100%ig reproduzierbar.
Innovationspreis des Landes Oberösterreich für "Virtual Welding".
2001
Weltweite Vorstellung des ersten, komplett industrietauglichen LaserHybrid-Schweißsystems, mit Schweißgeschwindigkeiten von bis zu 9 m/min.
Innovationspreis des Landes Oberösterreich für "LaserHybrid".
Markteinführung einer Serie von Elektroden-Handschweißgeräten (TransPocket 1100 / 1500 / 1500 RC / 1500 TIG) mit resonanter Intelligenz, die eine nahezu perfekte Annäherung an das Prinzip der idealen Kennlinie ermöglicht.
2002
In der Ruhe liegt die Kraft. Mit den neuen Produkten "MagicWave 1700", "MagicWave 2200" und "TransTig 2200" gewährleistet Fronius höhere Leistungsdichte, geringere Geräuschpegel, stabilere Lichtbögen und einfachere Bedienung als bei konventionelle Schweißgeräten.
Markteinführung der "VarioSynergic" und "VarioStar" Produktserien. Die stufengeschalteten Schweißsysteme überzeugen durch geringe Betriebskosten, einfache Handhabung, lange Lebensdauer und einwandfreie Schweißqualität.
2003
Premiere für das Verfahren "TimeTwin Digital". Zwei getrennt regelbare Stromquellen mit zwei voneinander isolierten Drahtelektroden arbeiten gemeinsam in nur einer Gasdüse und im gemeinsamen Schmelzbad. Höchste Wirtschaftlichkeit beim automatisierten Schweißen von niedrig- oder hochlegierten Stählen und Aluminiumwerkstoffen erzielen die innovativen Systeme.
Die "TransPuls Synergic 7200" und 9000 kommen auf den Markt. Sie bestehen aus zwei verbundenen "TransPuls Synergic 4000" oder 5000 und leisten 720 bzw. 900 Ampere. Konzipiert ist dieses Verfahren für hohe Leistungen, wie sie beim automatisierten oder Roboterschweißen gefragt sind.
Die Fernbedienung "RCU 5000i" mit Volltext-Display. Sie zeichnet sich durch logische Benutzerführung und einfachen Bedienung aus. Das Sichern, Austauschen und Dokumentieren von Schweißdaten wird durch eine Smart-Media-Card standardisiert. Ebenfalls neu: eine Windows kompatible USB-Schnittstelle für den bequemen Datentransfer.
2004
Erweiterung der digitalen WIG-Geräte-Serie mit MagicWave 4000/5000 und TransTig 4000/5000: Die robusten und leistungsstarken Schweißsysteme gibt es in der Ausführung Standard und Job. Active Wave sorgt für einen leisest möglichen und trotzdem höchst stabilen Lichtbogen.
Mit der TIME 5000 Digital sind alle Hochleistungsschweißsysteme von Fronius digitalisiert. Durch das längere Stick-Out können Drahtgeschwindigkeit oder Abschmelzleistung um 30 % gesteigert werden.
2005
Markteinführung von CMT (Cold Metal Transfer). Der neue MIG/MAG-Schweißprozess ermöglicht das thermische Fügen von Stahl mit Aluminium und überzeugt beim spritzerfreien Löten beschichteter Bleche ebenso, wie bei Dünnstblechverbindungen.
Fortsetzung der voll digital geregelten Schweißgeräteserie mit Resonanter Intelligenz mit der TransPocket 2500/3500 - äußerst robust, klein, leicht und trotzdem leistungsstark.
2006
Auszeichnung der Schweißverfahren Cold Metal Transfer und DeltaSpot zur „Welding Technology of the Year 2006”
2006
Fronius geht mit seinem ersten Plasma-Schneidgerät auf den Markt. Bei TransCut 300 dient Flüssigkeit als Schneidmedium. Das mobile Schneidsystem definiert zudem neue Maßstäbe für "Grünes Schneiden".
Markteinführung von DeltaSpot. Die Weltneuheit des Widerstands-Punktschweißsystems sind umlaufende Prozessbänder, die Elektroden und Werkstoffe schützen und die Schweißqualität revolutionieren.
2009
Fronius entwickelt eine weltweite Neuheit in der Schweißbrennertechnologie, die dem Anwender durch eine deutliche Erhöhung der Verfügbarkeit des gesamten Schweißsystems sowie durch eine Verbesserung der Prozess-Stabilität eine eindeutig höhere Wirtschaftlichkeit garantiert, Contec. Im Vergleich zu herkömmlichen Kontaktrohren gewinnt der Anwender mehr Prozesssicherheit sowie eine um ein Vielfaches verlängerte Lebensdauer des Kontaktrohrs. Die Standzeit von Contec liegt um das 7fache höher.
2009
Eine ganzheitliche Lösung für das effiziente Schweißen von Stahl, ob im Maschinen- und Stahlbau, im Pipeline-, Kran-, Schienenfahrzeug- oder Behälterbau, in Werften und anderen Stahl verarbeitenden Branchen, bietet die Steel Transfer Technology. Fronius überzeugt mit der TransSteel-Serie durch Langlebigkeit auch bei intensivem Einsatz. Hinzu kommt die zukunftsfähige Ausrüstung für technologische Weiterentwicklungen.
2010
Fronius hat den Bedarf an effizienten, umweltschonenden Lehr- und Lernmethoden erkannt und eine Alternative entwickelt: den Schweißsimulator Virtual Welding. Der Schweißer-Ausbildungsplatz besteht jetzt aus Brenner und Werkstück, die modellhaft nachgebildet sind, sowie einem PC und einem Bildschirm. Virtuell sind sowohl der Lichtbogen als auch die geräuschecht entstehende Schweißnaht. So verkürzt sich das materialintensive Üben am konventionellen, realen Schweiß-Equipment, welches Mengen an Strom, Gas, Blech, Schweißschmelze sowie andere betriebswirtschaftliche Ressourcen verbraucht, erheblich.
2012
Mit CMT Twin kombiniert Fronius zwei unabhängig arbeitende Lichtbogenscheißverfahren in einem Prozess. Die neue Zweitdrahtlösung erlaubt es Anwendern, zwei Cold-Metal-Transfer-Prozesse (CMT) oder eine Kombination aus einem CMT-Prozess und einem MSG-Pulsschweißprozess in einem System zu nutzen. Diese Kombination macht es möglich, dünne Bleche mit hoher Geschwindigkeit und wenig Spritzer ohne den Wärmeeintrag über das Optimum zu steigern, zu verschweißen.