Update Tour 2010 - Innovationen aus der Welt des Schweißens
15.01.2010
In den SLV(Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalten) Berlin, Hamburg, Hannover, Magdeburg und Rostock können Interessenten Anfang 2010 innovative Schweißtechnik erleben. Gemeinschaftsveranstaltungen der GSI(Gesellschaft für Schweißtechnik International) und von Fronius Deutschland machen es möglich. Schwerpunkte bilden CMT Advanced, TransSteel und Virtual Welding. Konkrete Termine im März sind am 8.3. in Hannover, am 12.3. in Hamburg, am 24.3. in Magdeburg, am 25.3. in Berlin und 26.3. in Rostock.
Das Lichtbogenschweißen dünner Bleche hat einen neuen Namen: CMT Advanced. Diese Innovation übertrifft die bisherige Alleinstellung der CMT(Cold Metal Transfer)-Technologie deutlich. Markante Anwendernutzen sind das Fügen noch dünnerer Bleche, das Überbrücken großer Spalte und als Ergebnis qualitativ hochwertige, nahezu spritzerfreie Nähte – auch bei widrigen Randbedingungen. Der einstellbare Wärmeeintrag ermöglicht es, sowohl beim Schweißen als auch Löten wesentlich größere und in ihrer Größe variierende Spalte zu verbinden. Die neue Technologie erlaubt höhere Drahtvorschubgeschwindigkeiten und damit gleichfalls höhere Abschmelzleistungen bei gleichem Energieeintrag. Der Anwender kann Mischverbindungen, z. B. aus Stahl mit Aluminium, oder Oberflächenbeschichtungen noch wirtschaftlicher herstellen. Die gezeigte Version ist auf das Fügen von Aluminium mit großen Nahttoleranzen ausgelegt. Ein System für den manuellen CMT-Betrieb können Interessenten selbst in die Hand nehmen.
Für das effiziente Schweißen von Stahl, besonders unter rauen Praxisbedingungen, entwickelten Experten von Fronius die Steel Transfer Technology. Von den volldigitalisierten Inverter-Stromquellen TransSteel profitieren Anwender beim MAG- sowie beim Stabelektrodenschweißen. Gezielt gestaltete Bedienfunktionen, die innovative Drahtförderung, das kompakte Design und das geringe Gewicht der TransSteel kommen der Beweglichkeit in der Montagehalle oder auf der Baustelle zugute.
Neue Perspektiven für die Schweißerausbildung eröffnet Virtual Welding. Der Ausbildungsplatz besteht aus einem modellartig nachgebildetem Werkstück und einem PC mit Bildschirm. Ein praxisbezogen didaktisches Konzept trainiert den Auszubildenden, mit dem realen Brenner umzugehen. Das netzwerkfähige Lehr- und Lernsystem simuliert typische Nahtoptiken und charakteristische Geräusche, auf die der Übende richtig zu reagieren lernt. So entwickelt er Fertigkeiten und das Gefühl im Umgang mit unterschiedlichen Schweißparametern. Virtual Welding spart erhebliche Mengen an Strom, Gas, Blech, Schweißschmelze sowie andere betriebswirtschaftlichen Ressourcen.
Ein akkubetriebenes Schweißlängsfahrwerk mit Permanentmagnet und ein mobiles DeltaSpot-System zum Punktschweißen mit Prozessband ergänzen die technologischen Highlights.
Melden Sie sich mit der Einladung per Fax an und erleben Sie auf der Update Tour 2010 Innovationen aus der Welt des Schweißens.
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