Ladevorgang
Führt man der Batterie wieder Gleichstrom zu, verlaufen die unter der Entladung geschilderten Vorgänge in umgekehrter Richtung. Aus dem bei der Entladung gebildeten Bleisulfat entstehen wieder Bleidioxid, Blei und Schwefelsäure. Die Schwefelsäure entsteht in den Hohlräumen der Platte. Beim Entladen der Batterie wird Schwefelsäure von außen in das Platteninnere nachgeliefert. Umgekehrt wird beim Laden der Batterie die Schwefelsäure nach außen transportiert (Diffusion) um unterhalb der Platten wieder als Säurevorrat zur Verfügung zu stehen.
Wird solange Gleichstrom in die Batterie geführt bis das Bleisulfat wieder in Bleidioxid, Blei und Schwefelsäure zurück verwandelt ist, hat man den Ausgangspunkt erreicht – die Batterie ist geladen.
Die richtige Ladung der Batterie sowie der Schutz vor Über- und Mangelladung tragen erheblich zu ihrer Lebensdauer bei. Mit „optimalen“ Ladetechniken kann eine hohe Batterielebensdauer und eine kurze Ladezeit erzielt werden.
Im einfachsten Fall wird nach Ablauf einer festen Zeit abgeschaltet oder auf Erhaltungsladung umgeschaltet. Diese einfache Art des Ladens ist jedoch heutzutage nicht mehr Stand der Technik. Neben dem vollständigen Laden der Batterie sollte das Ladegerät auch auf den Ladezustand der Batterie eingehen und einen Defekt der Batterie erkennen. Die Minimierung des Alterungseffektes ist eine weitere Aufgabe eines Ladegerätes.
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