News/Highlights
Hier findest du Neuigkeiten und Berichte über zusätzliche Projekte unserer Lehrlingsausbildung.
Dänisch für Anfänger - Lehrlingsreise nach Skandinavien
Die Berufsschule Ried im Innkreis organisierte für ihre Lehrlinge eine einwöchige Tour nach Skandinavien. Mit auf die Reise in den hohen Norden ging auch Vanessa Jäger, die bei Fronius zur Lagerlogistikerin ausgebildet wird.
Was weiß man als Österreicher über Dänemark? Das Land im Norden Europas besteht aus einer Halb- und zahlreichen „echten“ Inseln (400, um genau zu sein), und die Hauptstadt, deren Wahrzeichen eine kleine Meerjungfrau ist, heißt Kopenhagen. Weniger bekannt ist, dass die Einwohnerzahl 5,3 Millionen beträgt und die höchste Erhebung – ein prähistorisches Hügelgrab – sagenhafte 107 Meter misst. Vanessa Jäger, Fronius-Lehrling im zweiten Lehrjahr, ist gemeinsam mit einer Gruppe aus der Berufsschule Ried im Innkreis ausgezogen, um Dänemark besser kennen zu lernen und war hingerissen.
Die erste Zeit verbrachten die Lehrlinge in Arhus, der zweitgrößten Stadt Dänemarks. „Wir haben eine Gesamtschule besucht und dort am Englischunterricht teilgenommen. So hatten wir die Möglichkeit, Kontakt zu dänischen Jugendlichen zu knüpfen und deren Ausbildungssystem besser kennen zu lernen“, erzählt Vanessa, die außerdem drei Tage lang im Lager der Firma Guldmann, einem Hersteller von Transportmitteln für den Pflegebedarf, schnuppern durfte. „Ich wurde dort mit offenen Armen aufgenommen und konnte sowohl berufliche als auch persönliche Erfahrungen mitnehmen“, so der Lehrling. Die Verständigung hat übrigens mittels Englisch und Deutsch bestens funktioniert, und auch der eine oder andere Brocken Dänisch blieb bei Vanessa hängen.
Auch Sightseeing kam nicht zu kurz. Die Gruppe besuchte unter anderem ein Freilichtmuseum, in dem das mittelalterliche Dänemark präsentiert wurde, und für das Wochenende stand eine Tour nach Kopenhagen auf dem Programm. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten ließen sich die Lehrlinge dort natürlich den berühmten Vergnügungspark „Tivoli“ nicht entgehen. Das strahlende Wetter erlaubte auch den einen oder anderen Ausflug an den Strand. „Es war ein besonderes Gefühl, im Herbst am Meer zu sein – mit langer Hose und einem warmen Pulli. In die eiskalte Ostsee haben wir uns nur bis zu den Knöcheln getraut“, schwärmt Vanessa.
Abenteuer Berufsleben - 36 neue Lehrlinge bei Fronius
Um rund 250 Bewerbungen mehr als letztes Jahr, nämlich 640 gab es für die Lehrlingsbeauftragten im Bereich Human-Ressources zu besichtigen. Ein ordentlicher Patzen von denen 36 ab jetzt mit dem Fronius Bus mitfahren.
Sattledt. Am ersten September starteten die Jugendlichen ihr erstes Lehrjahr bei Fronius. Los ging es mit der offiziellen Begrüßung und Vorstellung von Fronius. Danach mussten organisatorische Angelegenheiten wie Lehrvertrag und Mitarbeiterkarte erledigt werden.
Neu dieses Jahr war die Kennenlernveranstaltung „09 meet 08“ wo sich die Neuen des letzten Jahres mit den 36 Berufseinsteigern austauschen konnten. Zu diesem Anlass organisierte das Lehrlingsteam des HR ein so genanntes „Speed-Dating“. Das heißt; sich gegenseitig in einem 20 Sekunden-Gespräch besser kennen zu lernen, um gemeinsame Interessen und Hobbys abzufragen. Nach Ablauf der Zeit ertönt ein Gong als Zeichen, das zum Wechsel auffordert. Für all jene denen das zu wenig war, gab es nochmals die Möglichkeit zur Vorstellung seiner Person. Ein Lauftraining mit Klaus Fronius beendete den Kennenlerntag.
Ein klarer Aufwärtstrend, bei den Mädchen die sich für einen technischen Beruf interessieren, ist auch in diesem Jahr klar zu erkennen. Waren es im Vorjahr noch sieben neue weibliche Jugendliche, sind es heuer wieder um drei technikbegeisterte Mädchen mehr bei dem Fronius-Nachwuchs.
Für die Auswahl der Lehrlinge zählen neben den üblichen Parametern wie dem Zeugnis, Vorwissen und Talent auch die persönlichen Eigenschaften. Denn auch beim „Nachwuchs“ ist es wichtig, dass sie zu den 2500 Fronius Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit passen und sich wohl fühlen können. Mit den 36 neuen Lehrlingen sind insgesamt 130 Lehrlinge bei Fronius in 13 Berufen tätig.
Lehrlingsaustausch Firma Butting
Fronius, als internationales Unternehmen, lud erstmals Lehrlinge des Edelstahlverarbeiters Butting aus Deutschland nach Österreich ein. Drei Wochen lang hatten vier junge, hoch motivierte Lehrlinge die Chance Fronius von der Entwicklung bis hin zur Produktion entdecken und erleben zu dürfen. Lehrlinge, Ausbildner und Mitarbeiter tauschten Erfahrungen aus und lernten neue Ausbildungswege kennen. Das Feedback war großartig! Eine Win-Win Situation für Österreich und Deutschland.
Daniela, Andrè, David und Richard, Lehrlinge der Firma Butting in Nord-Deutschland, hatten als sehr engagierte Lehrlinge die große Chance Fronius von „Innen“ kennen zu lernen. Angefangen von den Bereichen Forschung und Entwicklung hin zur Produktion, konnten die drei Anlagenmechaniker und eine technische Zeichnerin die Fronius Werte hautnah miterleben.
Nach einer Sonderführung in der mechanischen Fertigung stand zu Beginn der ersten Woche ein Schweißkurs mit CMT und MIG Löten am Programm. Daniela, die technische Zeichnerin, konnte sich mit einem eigenständigen Projekt im Assembly (Prozesstechnik) austoben und 2dimensional zeichnen. Am meisten Spaß gemacht hat ihr aber das Zusammenbauen einer Baugruppe in 3 dimensionaler Ebene. Daniela Grempel war begeistert: „Egal in welcher Abteilung ich war, es war alles super, die Leute waren freundlich und sehr hilfsbereit.“ Begleitet wurden die wissenshungrigen Lehrlinge von ihren Berufsschullehrern der Schule Griffhorn (Nord-Deutschland) und den Lehrlingsausbildner, die es sich nicht nehmen ließen ihre Schüler in Österreich zu besuchen.
Aber was wäre ein dreiwöchiger Arbeitsbesuch im Urlaubsziel der Deutschen ohne verdientem Freizeitprogramm. Ebenso motiviert und startklar wie am Arbeitsplatz, gestalteten die jungen Leute ihre Freizeit. Ein Highlight unter vielen Aktivitäten wie Canyoning, Raften, Klettern, Tauchen und Bowlen war das Beachvolleyball–Turnier „Fronius Österreich“ gegen „Butting Deutschland“. Gewinner waren natürlich beide Mannschaften! Jedoch durfte ein bisschen Kultur nicht fehlen: Besichtet wurde die Bundeshauptstadt Wien mit Schönbrunn und dem Prater, sowie in Wels die Marienwarte.
Große Anerkennung kam von Rudolf Eitelsebner und Cornelia Hörmanseder: „Sie sind höchst motiviert, stellen viele Fragen und wurden von den Schweißtrainern sehr gelobt.“ Mit den begeisterten Lehrlingen versprüht Fronius die Unternehmenskultur nach außen und beeindruckt Berufsschullehrer sowie Lehrlingsausbildner, die stark als Multiplikatoren fungieren. Das Feedback war großartig, daher möchte Fronius das Projekt ausbauen und weiterentwickeln. Wer weiß, welche Nation uns nächstes Jahr besucht.
Besonders gefreut haben wir uns über das tolle Gastgeschenk, einen selbst entworfenen und hergestellten Griller, der Butting-Lehrlinge. Nochmals herzlichen Dank!
Lehrlinge beim Linz Marathon 2009
Am 17. Mai 2009 fand der Linz Marathon u.a. mit zwei Fronius-Lehrlingsstaffeln statt. Herr Klaus Fronius ging mit den Lehrlingen Beatrix Steininger, Christoph Pernegger und Andreas Zehetner auf die Marathonstrecke in der Staffel. „Das Laufen vermittelt Glücksgefühle und bringt positive Gedanken: Dann traut man sich zu, Ideen auch umzusetzen“, so Klaus Fronius der schon seit einigen Jahren beim Linz Marathon mit dabei ist.
Fitte Lehrlinge für ein fittes Unternehmen
Wie schon in den vergangnen Jahren wird Fronius auch heuer beim Linz Marathon am 17. Mai stark vertreten sein. Mit dabei sind auch einige Lehrlinge, die sich seit Anfang April gemeinsam mit Klaus Fronius auf Oberösterreichs größtes Laufevent vorbereiten.
Sattledt. Einmal wöchentlich wird für den Marathon trainiert – auf einer Strecke von 3,8 Kilometern, die um das Betriebsgebäude in Sattledt führt. Dass sich der Chef persönlich Zeit nimmt, freut die Lehrlinge ganz besonders. „Es ist eine tolle Motivation, dass Klaus Fronius mit uns läuft“, ist man sich einig. „In der Gruppe etwas zu unternehmen, macht einfach Spaß und ist obendrein gut für den Teamgeist, genau so wie die gemeinsame Teilnahme am Marathon.“
Klaus Fronius liegen „seine“ Lehrlinge besonders am Herzen. „Die Lehrlinge sind die Zukunft unseres Unternehmens. Mich um diese Gruppe zu kümmern ist mir einfach wichtig.“ Er ist bei jeder der geplanten fünf Trainingseinheiten mit dabei. Von Seiten der Lehrlinge wird Klaus Fronius übrigens große Ausdauer bestätigt: „Er ist ziemlich flott unterwegs. Um ehrlich zu sein, haben wir oft Schwierigkeiten, mitzuhalten.“ Mit eingebunden sind natürlich auch die Lehrlingsausbilder, die die Lehrlinge unter anderem auf den Läufen begleiten und sich in Vorbereitung des Trainings sehr engagiert gezeigt haben.
Eine derart gute Lehrlingsbetreuung, und das durch den Chef persönlich, ist auch dem ORF Sendezeit wert. Ein Drehteam war beim zweiten Trainingslauf in Sattledt mit dabei und hat sich selbst ein Bild von den außergewöhnlichen „Ausbildungsmaßnahmen“ bei Fronius gemacht. Gedreht wurde dabei auch im Produktionsbereich, um die Lehrlinge des Unternehmens in ihrem täglichen Arbeitsumfeld zu zeigen.
Mädchen in die Technik - der Girls' Day 2009
Nach wie vor wählt ein Großteil der Mädchen aus nur zehn „typisch weiblichen“ Lehrberufen wie Friseurin oder Bürokauffrau. Ein Grund für Fronius, am 23. April zum zweiten Mal in Folge interessierte Mädchen der 7. und 8. Schulstufe einzuladen, sich über technische Lehrberufe zu informieren.
Sattledt. Nach einem herzlichen Empfang für die insgesamt neun Mädchen starteten Rudi Eitelsebner und Cornelia Hörmannseder mit einer Präsentation über Fronius und seine Lehrlingsausbildung in den Girls’ Day. Gleich zu Beginn zeigte sich das große Interesse der Mädchen an den Möglichkeiten im Rahmen der Ausbildung, wie zum Beispiel „Lehre mit Matura“, Auslandspraktika oder Seminare rund um die Lehre. Eine Betriebsbesichtigung führte im Anschluss auch auf die Dachterrasse und in das Fronius KinderLand. Bevor die Mädchen im Produktionsbereich endlich selbst Hand anlegen durften, stärkten sie sich bei einem kleinen Snack im Restaurant.
Mit ESD Schutzausrüstung ausgestattet ging es schließlich gegen 10:00 Uhr in den heiß ersehnten Praxisteil in der mechanischen Fertigung, dem Assembly Solarelektronik, der Elektronikfertigung und dem Assembly Batterieladesysteme. Begleitet durch unsere engagierten LehrlingsausbilderInnen und Lehrlinge erstellten die Mädchen eigene Werkstücke, die sie mit nach Hause nehmen durften. „Learning by doing“ hat nicht nur in der Lehrlingsausbildung einen hohen Stellenwert, sondern ist bereits bei der Berufserkundung entscheidend. So konnten die Mädchen für sich selbst feststellen, ob ihr Herz für die zwei gezeigten Lehrberufe, Maschinenbautechnik und Elektronik, schlägt.
Ein weiterer Höhepunkt war der Nachmittagsbesuch von Landesrätin Dr. Silvia Stöger mit ihrem Filmteam. Silvia Stöger nahm sich Zeit, um Fronius kennen zu lernen und die Mädchen in den Abteilungen zu besuchen. Die Lehrlingsausbildung bedankt sich bei allen Beteiligten für die tolle Unterstützung beim Girls’ Day und freut sich über einen gelungenen Tag, der den Mädchen gezeigt hat, dass es bei Fronius sehr wohl Platz für Frauen in der Technik gibt.
Das Projekt "Mädchen in die Technik" geht weiter
Der erfolgreiche „Girls’ Day“ war erst der Anfang: Bei Fronius baut man auch weiterhin auf Mädchen mit Interesse an technischen Berufen. Zum einen beteiligte man sich erstmals am Projekt „Power Girls“, zum anderen rundeten die dritten Klassen der HS Franziskanerinnen Wels ihren Unterrichts-schwerpunkt „Solarenergie“ mit einem Besuch in Sattledt ab.
Sattledt. Das Ziel von „Power Girls“: Mädchen im Alter von 12 Jahren sollen schon vor ihrer Berufsori-entierung für Technik begeistert werden. Derzeit nehmen cirka 400 Schülerinnen aus Oberösterreich an den „Power Girls“-Workshops teil und beschäftigen sich pro Schuljahr dreimal für je zwei Tage mit Themen rund um technische Berufsbilder. Bei Fronius schnupperten Anfang Mai 14 Mädchen in die Lehrberufe Maschinenbautechnikerin und Elektronikerin und gingen dabei mit viel Engagement und Begeisterung ans Werk.
Die Workshops machen durchaus Sinn: Statistiken bestätigen, dass 25 % der teilnehmenden Mäd-chen definitiv einen technischen Berufs gewählt haben. 45 % der Power Girls, die in eine weiterfüh-rende Schule gehen, entscheiden sich für eine technische Ausbildungsrichtung. Die Teilnahme am Projekt „Power Girls“ lohnt sich also – klar, dass Fronius nächstes Jahr wieder mit dabei sein möchte!
Im Zuge des Schulprojektes „Solarenergie“ erlebten 67 Schülerinnen der dritten Klassen HS Franzis-kanerinnen Wels das Thema „Photovoltaik“ bei Fronius hautnah. Nach der Präsentation zu Unterneh-men und Lehrlingsausbildung ging es für die Mädchen auf „Solartour“ am Standort Sattledt.
Bernhard Kolouch, Leiter des Spartenmarketings Solarelektronik brachte den interessierten Schülerin-nen das Thema Photovoltaik „zielgruppengerecht“ näher und zeigte, welche wichtige Rolle Fronius dabei einnimmt. Die Mädchen hatten zahlreiche Fragen mitgebracht, die während ihrer Tour allesamt beantwortet werden konnten. „Wir finden es toll, dass sich eine Schule wie die der Franziskanerinnen in Wels um das Thema „erneuerbare Energien“ annimmt. Umso mehr hat es mich gefreut, das auch Fronius einen Beitrag leisten konnte“, so Bernhard Kolouch.
Übrigens: Seit Oktober 2008 konnte die Fronius und seine Lehrlingsausbildung im Rahmen von 24 Schulbesuchen ca. 850 Schülern und Schülerinnen präsentiert werden.
Grundlagen zum Thema Schweißen für Lehrlinge
Als weltweitem Technologieführer in der Sparte Schweißtechnik ist es Fronius wichtig, allen Mitarbeitern einen Einblick in diesen Bereich zu ermöglichen – so auch den Lehrlingen, für die schon seit mehreren Jahren Schnupper- und Intensivkurse angeboten werden.
Wels. Mit Ausnahme der Büro- und Lagerlogistiklehrlinge, die einen eintägigen Schnupperkurs besuchen, erhalten alle Lehrlinge eine intensive Einschulung in die Disziplinen E-Hand-, MIG/MAG- und WIG-Schweißen. Die Kurse bauen aufeinander auf und finden einmal pro Lehrjahr für je zwei Tage in Wels statt. „Das Angebot wird von den Lehrlingen begeistert angenommen. Heuer werden immerhin 88 Teilnehmer in 13 verschiedenen Kursen geschult“, so Rudi Eitelsebner aus der Abteilung Human Resources, der gemeinsam mit seinen Kollegen die Schweißkurse für die Lehrlinge organisiert.
„Wenn man bei Fronius arbeitet, ist es einfach wichtig, die Grundlagen zum Thema Schweißen zu kennen. Zu wissen, wie Schweißen funktioniert, macht es einfacher, viele Abläufe im Unternehmen besser zu verstehen“, sind sich der Elektronik-Lehrling Alexander Kaiblinger und die bereits ausgelernte Jasmin Wögerbauer sicher. Die Lehrlinge finden aber nicht nur das Schweißen selbst spannend, sondern freuen sich auch über die gemeinsame Zeit mit ihren Kollegen – einige lernen sich erst bei dieser Gelegenheit kennen.
Dass auf die Lehrlinge zielgruppengerecht eingegangen wird, macht das Schweißen umso einfacher – schließlich dürfen die Teilnehmer nicht nur kleine Werkstücke herstellen, sondern müssen am zweiten Tag des jeweiligen Kurses auch einen Theorie- und Praxistest absolvieren. Auch Trainer Thomas Bogner (TechSupport International) ist vom Engagement der Lehrlinge begeistert: „Für viele ist das Thema Schweißen absolutes Neuland – es ist immer wieder schön zusehen, wie schnell die Lehrlinge während des äußerst intensiven Kursablaufs dazu lernen.“
Fronius-Lehrling in den USA
Der Fronius Lehrling Sarim Ganglmair durfte im Jänner drei Kollegen aus dem Fertigungsbereich Automation in die USA begleiten um eine automatisierte Anlage für einen Auftraggeber aufzustellen. Somit ist Sarim der erste Lehrling, der während seiner Lehrzeit für Fronius im Ausland tätig war.
Am 7. Jänner startete für Mechatronik-Lehrling Sarim Ganglmair (3. Lehrjahr) mit Bernhard Deicker, Bernhard Jirenec und Milan Simic der Auslandsaufenthalt in Amerika. Gearbeitet wurde in Albuquerque, der größten Stadt des US-Bundesstaats New Mexico. Dort half er mit, eine automatisierte Anlage zu errichten. Diese misst 20 x 22 Meter und ist weltweit im Einsatz. Insgesamt benötigt Fronius ca. 30 Wochen für die Herstellung einer solchen Anlage, die zur Gewinnung von Strom aus der Sonnenenergie verwendet wird.
Seine Freizeit, vorwiegend an Wochenenden, nutze Sarim für unterschiedlichste Aktivitäten. So feuerte er als Zuschauer die Motocross Fahrer bei einem Freestyle Motocross-Rennen an oder übte sich als Golfer. Auch eine Fahrt mit der Sandia Peak Tramway, der längsten, in einer Sektion ausgeführten Luftseilbahn der Welt, durfte dabei nicht fehlen und wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Ein Auslandsaufenthalt ermöglicht, neben guten Chancen für die zukünftige Karriere, wertvolle persönliche Erfahrungen zu sammeln. Auch für Sarim war der zweiwöchige Amerikaaufenthalt ein voller Erfolg. „Mir hat das Arbeiten in Amerika sehr gut gefallen und würde auf jeden Fall wieder ins Ausland gehen“, so Sarim Ganglmair.
Fronius-Lehrlinge werden international IV
Fronius fördert Lehrlinge, die Interesse an ein Auslandspraktikum zeigen. So ermöglichte das Unternehmen Nikolaus Zauner im Rahmen eines Praktikums in Spanien internationale Berufserfahrung zu sammeln.
Das Praktikum absolvierte Nikolaus Zauner bei der Firma Galaelectronic in Zaragoza, Spanien. Dabei konnte er während seines Aufenthaltes vom 23. November bis zum 12. Dezember 2008 viel von den Technikern lernen und durfte mithelfen, Roboteranlagen bei Kunden vor Ort umzurüsten und in Betrieb zu nehmen. Der Hauptteil seiner Arbeit bestand darin, defekte Geräte zu reparieren und anschließend zu testen.
In seiner Freizeit vorwiegend an Wochenenden galt sein Interesse der lokalen Architektur. Neben einer Besichtigung des berühmten Teatro Romano Cesaraugusta, einem altrömischen Theater inmitten der Stadt Zaragoza, konnte Nikolaus ein Blick hinter die Mauern des denkmalgeschützten Palastes Aljafería werfen welcher 2001 zum Welterbe erklärt wurde.
Ein solches Praktikum bietet – abgesehen von wertvollen Erfahrungen für die persönliche Entwicklung - Lehrlingen die Möglichkeit bereits in jungen Jahren Auslandserfahrung zu sammeln und bildet oft den Grundstein für eine zukünftige Karriere im Ausland. „Für mich war es ein sehr hilfreiches Praktikum für meine weitere Ausbildung da ich gerne international weiter arbeiten möchte“, so Nikolaus Zauner.
Auslandspraktikum
Lehrlinge die sich während ihrer Lehrzeit besonders durch ihr Engagement und ihre beruflichen und schulischen Leistungen auszeichnen, bekommen im letzten Lehrjahr die Möglichkeit eines Auslandspraktikums inklusive zusätzlicher Sprachausbildung.
Fronius-Lehrlinge werden international
Erstmals in der Geschichte der Fronius Lehrlingsausbildung wurde einer unserer Lehrlinge während seiner Ausbildungszeit ins Ausland entsandt. Unser langjähriger Vertriebspartner TPS Fronius Ltd. hat sich nach einem persönlichen Gespräch mit Patrick Dimmler bereit erklärt, ihn als Praktikanten in Großbritannien aufzunehmen.
Anfang Dezember startete das Pilotprojekt mit einem einwöchigen Sprachtraining in London. Untergebracht bei einer Gastfamilie, hatte unser Lehrling die Möglichkeit die neu erworbenen Sprachkenntnisse in die Praxis umzusetzen und zusätzlich typisch nationale Gerichte und Sitten kennen zu lernen. Im Anschluss an seine Sprachausbildung in London führte das Auslandspraktikum weiter in den Süden Englands nach Alton. Der Fronius Vertriebspartner TPS engagierte Patrick für zwei Wochen im Servicebereich, in welchem er Erfahrungen im Bereich der Kundenbetreuung, Reparatur & Montage sowie Demonstrationen neuer Produkte sammeln konnte.
Die Vorbereitung auf das Auslandspraktikum erfolgte durch eine Reihe an Schulungen. Neben Produktschulungen in Englisch, durch Froniustechniker aus Kanada und der USA, konnte Patrick ebenso im Repair Center Spezialwissen für sein Praktikum bei TPS Fronius Ltd. sammeln.
Ziele dieses Praktikums sind neben der Erweiterung der Sprachkenntnisse auch die feinen kulturellen Unterschiede in der Arbeitswelt sowie im täglichen Alltag zu erkennen und die Scheu vor anderen Lebens- & Arbeitsweisen zu verlieren. Die Erfahrung im Ausland bietet unseren Lehrlingen die Chance sich bereits in jungen Jahren mit dem Gedanken einer internationalen Karriere auseinander zu setzen.
Voraussetzungen für ein Praktikum im Ausland sind:
• ausgezeichnete Berufsschulergebnisse,
• Lehrling im dritten Lehrjahr zu sein,
• besonderes Engagement in der Lehrzeit und
• Interesse am Auslandspraktikum teilzunehmen.
Dem Erfolg des Pilotprojektes und der finanzieller Unterstützung seitens des internationalen Fachkräfteaustauschs, ist es zu verdanken, dass die Fronius Lehrlingsausbildung auch in Zukunft Lehrlinge international einsetzt und wieder Auslandspraktiken für engagierte Lehrlinge organisiert!
Fronius-Lehrlinge werden international II
Erstmals entsendet jetzt Fronius einen Lehrling aus dem kaufmännischen Bereich während seiner Ausbildungszeit für 3 Wochen ins Ausland. Über die Organisation IFA (Int. Fachkräfteaus-tausch) in Wien wurde für Christoph Hauzenberger über die Fronius Lehrlingsausbildung von 19. April bis 10. Mai 2008 ein Auslandspraktikum bei Apple Computers in Irland organisiert.
Die Europazentrale von Apple Computers in Cork (Irland) mit 1600 Mitarbeitern hat sich bereit erklärt, Christoph Hauzenberger als Praktikant aufzunehmen. Im Vordergrund stand, die sprachliche und berufliche Kompetenz in einem Weltkonzern zu fördern und die Arbeitswelt aus internationaler Perspektive zu entdecken. Er hatte zudem die Möglichkeit Einblicke in die Kultur und die Mentalität des naturbezogenen Volkes zu gewinnen. Untergebracht war unser Lehrling für die 3 Wochen seines Auslandspraktikum bei Familie Murphy. Diese Unterkunft, sowie die Gastorganisation und die Versicherungen organisierte die IFA für ihn.
Ziele eines solchen Praktikums liegen in erster Linie in der sprachlichen Ausbildung, der persönlichen Eigenverantwortung und der Steigerung der Kompetenzen im internationalen Bereich. Zudem können sich die Lehrlinge ein Bild über eine mögliche internationale Karriere machen. Die sprachliche Vorbereitung auf das Auslandspraktikum erfolgte mittels eines Berufsreifekurses, welchen der engagierte Lehrling bereits seit September 2007 mit 12 weiteren Fronius-Kollegen besucht.
„Bedanken möchte ich mich bei Fronius für die große Unterstützung, insbesondere bei der Geschäftsleitung Brigitte Strauss und Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauss den Lehrlingsausbildern Cornelia Hörmanseder, Rudolf Eitelsebner und Thomas Mayr (Abteilungsleiter der Finanzbuchhaltung). Es war eine wirklich tolle Erfahrung welche ich jederzeit gerne wiederholen würde.“, so Christoph zum Auslandspraktikum.
Fronius organisiert für fleißige Lehrlinge mit der Lehrlingsausbildung auch in Zukunft wieder Auslandspraktika, welche von Fronius und vom Bund finanziert werden.
Voraussetzungen für ein Praktikum im Ausland sind:
• ausgezeichnete Berufsschulergebnisse
• Lehrling im zweiten oder dritten Lehrjahr zu sein
• Mindestalter 16 Jahre (unter 18 Zustimmung von Erziehungsberechtigtem)
• besonderes Engagement in der Lehrzeit
• Interesse an einem Auslandspraktikum teilzunehmen
Fronius macht seine Lehrlinge international fit
Am 18. September 2007 ging´s los. 12 Fronius-Lehrlinge im zweiten, dritten und vierten Lehrjahr starteten bereits während ihrer Ausbildung die Berufsreife in Englisch. Der Unterricht findet zwei Semester lang jeden Dienstag von 17:30 – 21:30 Uhr am Standort Sattledt statt. Laut dem Lehrer Mark Hiebert setzt sich die Gruppe aus sehr engagierten und motivierten Lehrlingen zusammen, die mit Spaß und Elan am Unterricht teilnehmen.
Sattledt. Fronius unterstützt dieses freiwillige Engagement gerne und stellt nicht nur den Unterrichtsraum zur Verfügung sondern finanziert den Kurs mittels Unterstützung des Firmenausbildungsverbundes. Die beiden Fronius Lehrlingsbeauftragten Rudolf Eitelsebner und seine neue Kollegin Cornelia Hörmanseder, sind stolz auf ihre Schützlinge, die dadurch nicht nur den ersten Schritt zur Berufsmatura setzen, sondern sich damit zusätzlich für die Anforderungen unseres internationalen Unternehmens besser rüsten.
Auf die Frage Warum setzt sich Fronius so für die Weiterbildung ein? erklärt Cornelia Hörmanseder: „Wir wollen die Lehre attraktiver gestalten und unseren Lehrlingen die Chance auf zusätzliches Wissen ermöglichen. Die Kombination aus Theorie wie eben der Matura und der fundierten praktischen dualen Ausbildung bei Fronius sind Bausteine einer modernen Lehrausbildung.“
Seit wann bildet Fronius Lehrling aus?
Cornelia: „Bereits 1949, vier Jahre nach dem Start von Fronius, gab es den ersten Lehrling. Bis heute wurden ca. 750 Lehrlinge ausgebildet und viele unserer ehemaligen Lehrlinge sind nun national als auch international in Führungspositionen tätig. Das Beherrschen von Fremdsprachen wird für zukünftige Fachkräfte zunehmend wichtiger.“
Wie wichtig sind die Lehrlinge für Fronius?
Hörmanseder: „Sie haben für uns einen sehr hohen Stellenwert, da unsere Lehrlinge die Fach- und Führungskräfte von morgen sind!“
Begriffserklärung