Henry Ford Technology Award für CMT und Laser-Hotwire-Löten
02.11.2007
Detroit: Fronius-Technologie mit Henry Ford Technology Award ausgezeichnet
Jährlich verleiht ein 64-köpfiges Komitee an Mitarbeiter der Ford Company, die mit vorbildlichen innovativen Leistungen einen außergewöhnlichen Beitrag zur technologisch führenden Position von Ford leisten, den Henry Ford Technology Award. Die diesjährigen Gewinner: Zwei Teams von Ingenieuren aus dem Werk Köln, die mit der Anwendung der Fronius Technologie CMT und Laser-Hotwire-Löten, überzeugten.
Am 18. Oktober überreichte Jim Treteault, Vizepräsident der Ford Motors Company in Detroit an zwei Kölner Ingenieur-Teams den begehrten Henry Ford Technology Award – eine besondere Würdigung für visionären Mut und professionelle Exzellenz.
Gemeinsam mit Schweißexperten von Fronius, dem Entwickler-Unternehmen des CMT-Prozesses, hat das Gewinner-Team um Hans-Jürgen Lauer die perfekte Lösung einer spritzerfreien Lötverbindung an der Rohbau-Karosserie des Ford Mondeo erarbeitet und erfolgreich in die automatisierte Fertigungslinie integriert. Per Lötnaht fügen die Fachleute nun den Dachquerträger an die Seitenwand des Ford Mondeo.
Die zweite Auszeichnung ging an das Entwickler-Team um Jürgen Hover. Sie erhielten den Henry Ford Technology Award für das erstmalige Implementieren und erfolgreiche Umsetzen des Laser-Hotwire-Löten am Dachkanal des neuen Mondeo. Auch sie nutzen Systeme von Fronius und die partnerschaftliche Kooperation mit den Experten aus Wels.
Der Henry Ford Technology Award wurde 1981 ins Leben gerufen. Seither geht die Auszeichnung, eine Skulptur in Form einer Flamme, jährlich an hervorragende Innovatoren der weltweit agierenden Ford Gruppe. Symbolhaft soll sie die olympische Idee in die Technik des Automobilbaus übertragen.
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