Energiekosten senken

Für viele Unternehmen hat die Senkung der Stromkosten oberste Priorität: Sei es, um bei der Effizienz eines Standorts die konzernweiten Benchmark-Werte zu erreichen, um die Betriebskosten auch bei höherem Umschlag und steigenden Strompreisen konstant zu halten, oder weil Energieversorger sparsame Firmenkunden mit attraktiven Tarifen belohnen.

Stromkosten reduzieren

Steigt der Energieverbrauch über ein gewisses Maß, können zudem die unternehmenseigenen Transformatorenstationen an ihre Grenzen stoßen – teure Erweiterungen oder Neubauten sind die Folge. Anwender wählen ihre Neuanschaffungen daher immer öfter nach ihrer Energieeffizienz aus – von der modernen LED-Beleuchtung bis zum elektrisch angetriebenen Flurförderzeug-System. Das gilt beim Kauf einer Flotte genauso wie beim Abschluss eines Leasing-Vertrags.

Ri Ladeprozess Energieeffizienzvergleich
Stromkosten reduzieren durch Gesamtbetrachtung des dreiteiligen Systems Flurförderzeug, Batterie und Ladegerät.

Einsparpotentiale entdecken

Hier erschließt sich ein bedeutendes Einsparpotential, wenn Anwender das dreiteilige System aus Flurförderzeug, Batterie und Ladegerät ganzheitlich betrachten und optimieren. Die richtige Batterieladetechnik leistet einen wesentlichen Beitrag, Flurförderzeug-Systeme sparsamer zu gestalten.


Selectiva-Ladegeräte von Fronius bieten mit dem neuartigen Ri-Ladeprozess einen deutlichen Vorteil: Dieser folgt keiner fixen Kennlinie, sondern passt sich individuell an Alter, Temperatur und Ladezustand der Batterie an. Das reduziert die Überladung und damit den Energieverlust beim Laden.


Mit einem Gesamtwirkungsgrad von bis zu 84 Prozent senken die Fronius-Geräte den Stromverbrauch deutlich und helfen dem Betreiber, erhebliche Kosten einzusparen. Auch teure Investitionen in leistungsstärkere Transformatorenstationen lassen sich damit vermeiden.

 

Analyse und Energieberatung

Fronius bietet Betreibern zudem eine kostenlose Analyse und Energieberatung an. Mit dem Software-Tool I-SPoT Calculator berechnen unsere Experten die Gesamtbetriebskosten (“Costs over Lifetime”) und ermitteln, wie sich der Stromverbrauch mit Hilfe des Ri-Ladeprozesses minimieren lässt – detailliert und individuell für unterschiedliche Unternehmensstandorte und einzelne Abteilungen. Der Anwender erfährt damit exakt, welche Optimierungsmaßnahmen an welcher Stelle in welcher zeitlichen Abfolge sinnvoll sind.

Stromtarife optimal nutzen

Kalenderfunktion
Mit der Kalenderfunktion der Fronius Batterieladegeräte lassen sich Stromtarife optimal nutzen.

Stromtarife sind vielerorts tageszeitabhängig – mit deutlich höheren Kosten zu Spitzenzeiten. Für Unternehmen ist es daher ein großer Vorteil, Verbraucher – wie etwa die Batterieladetechnik – zeitgesteuert arbeiten zu lassen und damit günstigere Stromtarife zu nutzen.


Fronius Selectiva-Batterieladegeräte verfügen über eine Kalenderfunktion, mit welcher sich der Beginn eines Ladevorgangs genau definieren lässt. Auch wenn ein Mitarbeiter eine Batterie schon vorher anschließt, beginnt die Ladung immer erst zum hinterlegten Zeitpunkt. Unternehmen können damit den Stromverbrauch zeitlich exakt steuern und von den günstigsten Stromtarifen wie etwa Nachtstrom profitieren.


Darüber hinaus passen sich die Geräte automatisch der Zeitumstellung auf Sommer- oder Winterzeit an. Der Anwender muss somit die Uhrzeit an den Geräten nicht manuell ändern und muss nicht befürchten, durch die einstündige Zeitverschiebung in einen teureren Stromtarif zu geraten.

Stromspitzen vermeiden

Schichtende – alle Flurförderzeuge fahren an die Ladestationen und laden ihre Batterien zur gleichen Zeit. Das führt besonders zu Beginn des Ladevorgangs zu einem erhöhten Strombedarf und kann einen teuren Spitzenstrombezug bedeuten. Passiert dies regelmäßig, überschreitet der Verbrauch das mit dem Energieversorger vereinbarte Jahreskontingent. Die Folge sind teure Nachzahlungen aufgrund des zusätzlichen Verbrauchs und zusätzlicher Bereitstellungskosten. Viele Unternehmen reagieren darauf, indem sie bei Stromspitzen Produktionsmaschinen oder ganze Lager- und Fertigungsbereiche vom Stromnetz nehmen und abschalten. Damit verursacht die zeitgleiche Spitzenstromaufnahme der Batterieladegeräte Störungen im Betrieb.

Fronius-Batterieladesysteme haben dank des Ri-Ladeprozesses zu Beginn der Ladung einen deutlich niedrigeren Energiebedarf als andere Hochfrequenz- oder 50-Hertz-Geräte, denn die Stromaufnahme der Batterie ist durch den hohen Innenwiderstand zunächst gering.


Mit dem Feature „Zeitverzögerter Ladestart“ können Anwender zudem den Zeitpunkt für den Ladestart beliebig verschieben. Dadurch lassen sich die einzelnen Ladevorgänge und somit der Stromverbrauch zeitlich so verteilen, dass es zu keinen Stromspitzen kommt. Auch über die Kalender-Funktion der Batterieladegeräte lässt sich der Start des Ladevorgangs steuern. Der Anwender kann im Gerät die gewünschte Uhrzeit hinterlegen, zu der der Ladevorgang beginnen soll – unabhängig davon, wann die Batterie angeschlossen wird.


Betreiber großer Flurförderzeug-Flotten können so den Ladevorgang in einzelnen Abteilungen oder Ladestationen zeitversetzt starten – zum Beispiel im Abstand von je 15 Minuten. Dies verhindert die zeitgleiche Spitzenstromaufnahme der Ladegeräte und senkt damit die Stromkosten.