Innovative Ladetechnologie für Ihre Starterbatterien

Genau wie die Starterbatterie selbst hat sich auch die Batterieladetechnik über die Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Heute haben Anwender verschiedene Technologien zur Auswahl, die sich jedoch in Leistung und Effizienz deutlich unterscheiden. Dies hat deutliche Auswirkungen auf den Stromverbrauch sowie die Kapazität und Lebensdauer der Batterien.

Active Inverter Technology

Alle Fronius Acctiva Geräte basieren auf der effizienten Active Inverter Technologie

Mit der Active Inverter Technology hat Fronius die herkömmliche Inverter (HF)-Technologie weiterentwickelt. Das 2005 erstmals vorgestellte Verfahren vereint die Robustheit und Langlebigkeit der 50 Hertz-Trafotechnik mit der Effizienz der Inverter-Technologie. Zudem zeichnet es sich durch höchste Flexibilität aus.

 

Die Active Inverter Technology überwacht den gesamten Ladeprozess und passt die Parameter der Kennlinie aktiv an die vorprogrammierte Ladekennlinie an. Sie erkennt den aktuellen Ladestatus der Batterie, den sie permanent kontrolliert und optimiert. Dadurch wird die Batterie besonders schonend, entsprechend ihrem Ladestatus geladen, eine zu hohe Erwärmung durch Überladung ist ausgeschlossen. Auch die Verschmutzung an der Oberfläche der Batterie ist deutlich geringer.

 

Der digitale Regelkreis hält Ladestrom und -spannung während des Ladens konstant. Netzspannungsschwankungen werden automatisch ausgeglichen, die Batterie wird somit schonend geladen. Sobald die Netzspannung einen bestimmten Toleranzbereich über- oder unterschreitet, schaltet das Ladegerät automatisch ab. Auch der Spannungsabfall von Ladeleitungen wird ausgeglichen – dies verkürzt die Ladezeit deutlich.

 
Der Wirkungsgrad von Ladegeräten mit Active Inverter Technology liegt bei bis zu 96%, und damit weit über allen anderen Ladetechnologien. Dies reduziert den Strombedarf und senkt die Energiekosten. Die Anschaffungskosten für die Geräte amortisieren sich damit in kürzester Zeit. Der Einsatz moderner, komprimierter Bauteile sorgt zudem für kompakte Abmessungen und ein geringes Gewicht. Das ermöglicht einen flexiblen Einsatz, spart wertvolle Lager- und Stellfläche und erlaubt eine einfache Wandmontage.


Fronius Batterieladegeräte vom Typ Acctiva verfügen allesamt über die Active Inverter Technology. Damit sind sie eine leistungsfähige, effiziente und flexible Lösung zum Laden sämtlicher Starterbatterien in Werkstatt und Schauraum.

Inverter (HF)-Technologie

Bei der Inverter-Technologie wird der Ladevorgang der Batterie vollständig kontrolliert. Die Batterie wird mit konstantem Strom bis zu einer bestimmten Spannung geladen. Danach schaltet das Ladegerät auf eine spannungskonstante Ladung um. Permanente Soll-Ist-Vergleiche der Ladespannung gleichen darüber hinaus Schwankungen der Netzspannung aus. Die Inverter-Technologie sorgt für eine schonendere Ladung der Batterie. Diese erwärmt sich dadurch deutlich weniger als beim Einsatz eines 50-Hertz-Ladegeräts – und das verlängert ihre Lebenserwartung.


Außerdem erzielt die Inverter-Technologie bessere Wirkungsgrade und einen dementsprechend geringeren Energieverbrauch. Von außen sind die Geräte durch die um rund ein Fünftel reduzierte Baugröße und das deutlich geringere Gewicht erkennbar.

50-Hertz-Trafotechnik

5-Hertz-Ladegeräte bestehen im Wesentlichen aus einem konventionellen Transformator, der die Netzspannung in die Ladespannung umwandelt, und einem Gleichrichter, der aus der Wechselspannung des Trafos eine Gleichspannung erzeugt. Da die Netzspannung direkt über den Transformator übertragen wird, haben Schwankungen unmittelbaren Einfluss auf die Ladespannung.


Die Geräte laden alle Batterien nach einer fixen ein- oder zweistufigen Kennlinie. Bei der einstufigen Kennlinie verhält sich der Ladestrom umgekehrt zur Spannung, das heißt mit steigender Spannung sinkt der Ladestrom. Das Batterieladegerät schaltet entweder gar nicht oder erst nach einer definierten Zeit ab. Das Risiko einer Über- oder Mangelladung ist dabei sehr hoch, da die Spannung nicht an das exakt erforderliche Maß ausgeregelt wird. Insbesondere Netzspannungsschwankungen beeinflussen den Verlauf der Ladekurve sehr stark.


50-Hertz-Ladegeräte mit zweistufiger Kennlinie schalten während des Ladevorgangs auf eine Nachladung um. Ladestrom und Batteriespannung steigen zunächst rasch an. Mit der Zeit sinkt das Aufnahmevermögen der Batterie, der Ladestrom fällt entsprechend ab. Erreicht dieser einen bestimmten Wert, erfolgt die Umschaltung. Die Nachladephase ist zeitlich begrenzt, danach schaltet das Gerät die Ladung automatisch ab.


Im Vergleich zu einstufigen Kennlinien lassen sich so deutlich bessere Ergebnisse erzielen, da durch die Nachladung mehr Kapazität in die Batterie geladen wird. Die 50-Hertz-Trafotechnik stellt die einfachste und günstigste Ladetechnologie dar. Nachteile sind jedoch ein schlechter Wirkungsgrad und ein dementsprechend hoher Strombedarf sowie das hohe Gewicht der Ladegeräte. Die Batterie erwärmt sich beim Laden stark, was sich negativ auf ihre Lebensdauer auswirkt. Da diese Ladetechnik weder auf das Alter der Batterie noch auf ihren Ladezustand eingeht, ist sie nicht mehr zeitgemäß.