Kundenbeziehungen im digitalen Zeitalter: Forschungsfortschritte

Partnerschaft

11.02.2019
Ein Jahr nach dem Start der Forschungskooperation zwischen der Business Unit Perfect Welding von Fronius, der Steel Division der voestalpine und der Abteilung B2B-Marketing der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) geht es in die Praxis: Die Industriepartner und ihre Kunden prüfen das erarbeitete Theoriemodell. Das Ziel: auch im digitalen Zeitalter Kundennähe zu leben. 
Treffen der Kooperationspartner(v.l.): Prof. Thomas Werani (JKU), Maria Hochmayr (JKU), Bernhard Freiseisen (Fronius), Harald Langeder (Fronius), Werner Dressler (voestalpine), Wolf-Dieter Hohl (voestalpine), Wolfgang Mitterdorfer (voestalpine), Harald Scherleitner (Fronius)

Im Zentrum des vierjährigen wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsprojektes steht die Frage, wie die Digitalisierung den Prozess der Kundebeziehung verändern wird. Besonderes Augenmerkt wird hierbei auf die Automobilindustrie gelegt. Zur Beantwortung der Frage hat die JKU ein Modell erstellt, das die Prozesse in Kundenbeziehungen abbildet. Mitarbeiter und Kunden von Fronius und voestalpine prüfen dieses nun vor dem Hintergrund ihrer praktischen Erfahrung. Das Theoriemodell bildet die Basis für die geplante empirische Untersuchung.

Fronius und voestalpine nutzen die Kooperation mit der JKU, um Chancen und Risiken zu erkennen, welche die Digitalisierung mit sich bringt. So können sich die beiden Firmen auch im Bereich des Kundenbeziehungsmanagements aktiv auf die Auswirkungen der digitalen Transformation vorbereiten.

Im Rahmen eines gemeinsamen Arbeitsmeetings der Kooperationspartner wurde der bisherige Forschungsfortschritt bewertet, sowie die weiteren Schritte besprochen.