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SOLAR ENERGY
18.07.2018
Unternehmen

Grösser ist nicht gleich besser - oder günstiger

Um bei einem Projekt einen hohen Return on Investment (ROI) zu erzielen reicht es nicht, bloss die Anschaffungskosten des Wechselrichters in Betracht zu ziehen. Die Initialkosten der gesamten Anlage, die massgeblich vom Wechselrichter beeinflusst werden, sowie die Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer machen den entscheidenden Unterschied, wie sich anhand einer Vergleichsstudie aus Norditalien zeigt.
Am Anfang eines PV-Systems steht immer das Anlagendesign. Im Zuge dessen trifft der Planer eine Reihe von technischen Grundsatz- und Produktentscheidungen. CAPEX (Captial Expenditures oder Investitionsausgaben) spielen dabei eine wesentliche Rolle. Die CAPEX einer PV-Anlage beinhalten die Kosten für Wechselrichter, Module, Arbeit sowie die BOS-Kosten (Balance of System). Der Wechselrichter macht dabei meist etwas unter 10% der CAPEX aus, allerdings beeinflusst er die Betriebskosten sowie den Ertrag der PV-Anlage massgeblich.
CAPEX der 400kW Vergleichsanlage

62% BOS-Kostenvorteil beim Fronius Eco

Das zeigt sich auch im gegebenen Fall: Der Fronius Eco 27.0 (27 kW) erzielt im Vergleich zu einem 60kW Gerät eines Mitbewerbers bei einzelnen Positionen in den BOS-Kosten einen Vorteil von bis zu 62%. Dieser Kostenvorteil entsteht durch Unterschiede bei der Ausführung der Verkabelung sowie bei den erforderlichen Komponenten für die AC- bzw. DC-Verteilung. Zwar liegt der Fronius Eco im Cent-pro-Watt Vergleich über dem 60kW Gerät, in Anbetracht der erzielbaren Einsparungen am Gesamtsystem lohnt sich aber die Entscheidung für den Eco.

 

Fronius Eco überzeugt bei den OPEX-Kosten 

Auch bei den OPEX-Kosten (Operational Expenditures oder Betriebskosten) steigt der Fronius Eco deutlich besser aus. Verantwortlich dafür ist unter anderem die aktive Kühltechnologie des Eco: Beim passiv gekühlten Vergleichsgerät sind mindestens zwei Mal pro Jahr Reinigungen des Kühlkörpers erforderlich (werden diese nicht durchgeführt, riskiert man den Verlust der Garantie). Für den Fronius Eco wird nur ein Serviceeinsatz pro Jahr empfohlen. Das ist relevant, denn Serviceeinsätze sind teuer. Auch bei technischen Problemen spart der Eco Kosten ein: der Fehler kann von einem Fronius Service Partner per Platinentausch umgehend und vor Ort behoben werden. Das schwere 60kW Gerät erfordert einen kompletten Austausch, der von mindestens zwei Servicetechnikern durchgeführt werden muss und bei dem, je nach Installationsort, Hilfsmittel wie Hebebühnen benötigt werden. Da summieren sich die Kosten schon erheblich.

  

Höherer Ertrag mit Fronius

Schließlich ist der zu erwartende Energieertrag ein wichtiger Faktor. Und auch hier überzeugt der Fronius Eco: Gemäß Ertragsprognose erwirtschaftet dieser über einen Zeitraum von 15 Jahren in einer 400kW Beispielanlage bis zu € 41.000 mehr Ertrag als ein ebenfalls betrachtetes, passiv gekühltes 33kW Gerät eines Mitbewerbers. Der Mehrertrag ergibt sich aus dem wesentlich besseren Leistungs-Derating-Verhalten des Fronius Eco bei sommerlichen Temperaturen.

  

CAPEX, OPEX und Ertrag: mit Fronius auf der sicheren Seite

Klar wird damit: Größer ist nicht automatisch besser - und oft sogar teurer. Für den Anlagenplaner empfiehlt es sich also, in Bezug auf die Komponentenwahl bei den CAPEX, OPEX und dem Ertrag genau hinzusehen.

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