Batterie-Handling vereinfachen

Die gleichmäßige Auslastung eines Batteriepools erhöht die Lebensdauer der einzelnen Batterien. Die Praxis sieht jedoch oft anders aus: Mitarbeiter wählen häufig die falsche Batterie, was langfristig zu Batterieschäden und teuren Neuanschaffungen führt. Um dem entgegen zu wirken bietet Fronius Lösungen um das Batteriehandling zu optimieren.

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Destilliertes Wasser spielt für den Betrieb und die Lebensdauer von Antriebsbatterien eine entscheidende Rolle. Dabei ist regelmäßiges Nachfüllen erforderlich – denn trocknet die Batterie aus, hinterlässt das oft bleibende Schäden, die von Kapazitätsverlust bis zur Zerstörung der Batterie führen. In der Hektik des Arbeitsalltags vergessen jedoch viele Anwender, rechtzeitig Wasser aufzufüllen.

Fronius-Ladegeräte können über das Display Wartungshinweise geben, die den Anwender unter anderem daran erinnern, rechtzeitig Wasser aufzufüllen. Inhalt und Zeitintervalle der Meldungen lassen sich frei konfigurieren. Dies unterstützt den Flurförderzeug-Betreiber bei der optimalen Pflege seiner Batterien – für eine längere Lebensdauer und höhere Kapazität.

Fronius stattet seine Selectiva-Batterieladegeräte auf Wunsch mit der Option Aquamatik aus, mit der der Anwender automatische Wasserbefüllsysteme steuern kann. Nach jedem Ladevorgang füllen diese die einzelnen Batteriezellen selbstständig mit destilliertem Wasser. Dies verhindert Beschädigungen und beugt einem Kapazitätsverlust vor. Der Anwender profitiert von einer längeren Batterielebensdauer und höherer Verfügbarkeit.
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Die gleichmäßige Auslastung eines Batteriepools erhöht die Lebensdauer der einzelnen Batterien. Die Praxis sieht jedoch oft anders aus: Mitarbeiter wählen häufig die falsche Batterie – entweder aus Bequemlichkeit, oder weil der Ladezustand nicht oder nur schwer erkennbar ist. Dadurch sind manche Batterien nahezu ständig im Einsatz, was zu einer hohen Batterietemperatur führt und somit die Lebensdauer der Batterie verringert wird. Andere Batterien hingegen bleiben tage- oder wochenlang ungenutzt, was zu einer Säureschichtung führen kann, bei der die Platten angegriffen werden. Die Folgen: eine Reduzierung der Brauchbarkeitsdauer und somit beträchtliche Kosten für die Neuanschaffung.

Fronius-Ladegeräte vom Typ Selectiva besitzen verschiedenfarbige LED, die auf einen Blick den Status des Ladeprozesses signalisieren. Ein Minuten-Counter im Display gibt an, wie lange die jeweilige Batterie schon vollgeladen ist.

Die Informations- und Managementsysteme “Cool Battery Guide Easy” und “Cool Battery Guide Premium” verbessern die Auslastung des Batteriepools weiter: Eine Steuereinheit visualisiert dem Benutzer, welche Batterie am längsten vollgeladen und damit am kühlsten ist. Er wird hierdurch intuitiv zur richtigen Batterie geführt. Falsche Entscheidungen der Mitarbeiter gehören damit der Vergangenheit an. Dies verlängert die Lebensdauer der Batterien und senkt die Betriebskosten.

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Produktionsunternehmen und Distributionszentren arbeiten häufig im Mehrschichtbetrieb. Die Flurförderzeug-Batterien sind dabei ständig im Einsatz und haben kaum Gelegenheit, vor und nach dem Laden abzukühlen. Tag für Tag steigt dadurch die Temperatur im Inneren der Batterie immer weiter an. Batterietemperaturen von weit über 50 Grad Celsius sind dabei keine Seltenheit. Verstärkt tritt dieser Effekt auf, wenn die Flurförderzeuge große Gewichte bewegen müssen – etwa in der Getränkeindustrie oder der Papierindustrie. Dies verursacht auf Dauer Schäden an den Batterien und verringert ihre Lebensdauer deutlich.

Fronius-Batterieladegeräte verfügen über eine Kalenderfunktion, mit der sich der Start des Ladevorgangs beliebig verzögern lässt. Die Batterie erhält damit vor dem Ladestart genug Zeit, um abzukühlen. Der Ri-Ladeprozess der Selectiva-Batterieladesysteme sorgt zudem für eine besonders schonende und, im Vergleich zu anderen Technologien, deutlich kühlere Ladung der Batterie. Eine blaue LED und ein Minuten-Counter im Display der Geräte zeigen an, ob und seit wann die Batterie abgekühlt und damit einsatzbereit ist.

Optional erhältlich sind ein weithin gut sichtbarer LED-Streifen sowie die Informations- und Managementsysteme “Cool Battery Guide Easy” und “Cool Battery Guide Premium”: Diese visualisieren dem Benutzer, welche Batterie am längsten vollgeladen und damit am kühlsten ist. Der Benutzer wird hierdurch intuitiv zur richtigen Batterie geführt. Dies verlängert die Lebensdauer der Batterien und senkt die Betriebskosten.

Starke Belastung führt bei Antriebsbatterien zu einem Anstieg der Temperatur. Dies ist vor allem in Branchen eine Herausforderung, in denen Flurförderzeuge große Gewichte bewegen müssen – zum Beispiel in der Papierindustrie oder in Brauereien. Oft steigt die Batterietemperatur auf über 50 Grad Celsius – zu viel, um die Batterien nach dem Wechsel bedenkenlos zu laden. Denn hohe Temperaturen während des Ladevorgangs verringern die Batterielebensdauer und verursachen dadurch unnötige Kosten. Batteriehersteller geben daher meist eine Idealtemperatur an, bei der die Batterie geladen werden sollte.

Mit dem Feature „Zeitverzögerter Ladestart“ können Anwender bei jedem Selectiva-Batterieladegerät einen beliebigen Zeitpunkt für den Ladestart hinterlegen. Die Batterie erhält damit genug Zeit, um vor dem Ladevorgang abzukühlen. Der Flurförderzeug-Betreiber kann ohne zusätzliche Technik die Lebensdauer seiner Antriebsbatterien entscheidend verlängern.

Auf Wunsch stattet Fronius seine Batterieladegeräte mit dem Feature „Temperaturgeführtes Laden“ aus. Dabei wird ein Temperatursensor zwischen den Zellen im Batterietrog angebracht. Der innovative Ri-Ladeprozess erfasst ab Beginn der Ladung dauerhaft die Temperatur der Batterie und passt die Ladekennlinie entsprechend an. Der Anwender hat zudem die Möglichkeit, Grenzwerte für Höchst- und Mindesttemperatur der Batterie zu hinterlegen. Nähert sich die Temperatur einem dieser Grenzwerte, gibt das Ladegerät einen Warnhinweis aus. Wird die kritische Temperatur überschritten, stoppt das Gerät den Ladevorgang, um die Batterie nicht zu schädigen. Dies verlängert die Batterielebensdauer und macht das gesamte Flurförderzeug-System somit deutlich wirtschaftlicher.

Mit dem Software-Tool I-Spot Viewer kann der Benutzer zudem sämtliche Ladevorgänge auswerten und den Prozess gegebenenfalls optimieren – zum Beispiel durch eine Ausdehnung der Ladezeit. Dies führt zu einer kühleren und schonenderen Ladung und verlängert damit die Batterielebensdauer ebenfalls.

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Am Wochenende oder an Feiertagen, wenn der Betrieb stillsteht, kommt es bei Bleibatterien oft zu einer Abkühlung und damit zu einer Unterschreitung des idealen Arbeitspunktes der Batterie. Am nächsten Arbeitstag reicht die Leistung der Batterie dadurch nicht für eine komplette Schicht – der sogenannte Montagseffekt. Die Folgen: Zwischenladungen oder zeitaufwendige Batteriewechsel, eine geringere Verfügbarkeit der Flurförderzeuge und weniger Effizienz in der Intralogistik.

Bei Fronius Selectiva-Batterieladegeräten können Anwender eine datumsgesteuerte automatische Ausgleichsladung am Wochenende einstellen. Diese sorgt vor Schichtbeginn für komplett vollgeladene Batterien und verhindert damit den Montagseffekt.

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Beim Laden von Bleiakkus, wie sie als Antriebsbatterien für Flurförderzeuge zum Einsatz kommen, kommt es aufgrund von chemischen Reaktionen zu einer Gasung: Das Wasser im Inneren der Batterie wird zu Wasserstoff und Sauerstoff elektrolysiert. Durch die Elektrolyse entsteht Knallgas, das nicht nur explosiv ist, sondern auch unangenehm riecht. Zudem verursacht es Verschmutzungen auf der Oberfläche der Batterie. Dies beeinträchtigt das Arbeitsumfeld in der direkten Umgebung von Ladestationen erheblich.

Der innovative Ri-Ladeprozess der Fronius-Batterieladegeräte reduziert die Überladung der Batterie auf ein Minimum. Dadurch ist auch die Gasentwicklung geringer – und somit die unangenehmen Gerüche und die Verschmutzungen. Das Ergebnis: ein besseres Arbeitsklima rund um die Batterieladestationen.

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Die Leistung einer Bleibatterie verändert sich mit der Zeit: Laut Norm haben Batterien eine Haltbarkeit von rund 1500 Ladezyklen. Während dieser Zeit darf ihre Kapazität nicht unter 80 Prozent der Nennkapazität sinken. Die Brauchbarkeitsdauer, also die Nutzungsdauer unter realen Betriebsbedingungen, ist jedoch meist deutlich geringer: Sie liegt im Durchschnitt bei 1200 Ladezyklen. Über kurz oder lang macht sich ein deutlicher Verschleiß und damit ein Leistungsverlust bemerkbar.

Betreiber müssen diesen Verlust mit vermehrten Zwischenladungen oder durch den Einsatz von Wechselbatterien kompensieren. Längere und häufigere Standzeiten und eine geringere Verfügbarkeit der Flurförderzeuge sind die Folge – und damit eine weniger effiziente und leistungsfähige Logistik. Auch greifen Anwender deshalb auf teurere Batterien mit größtmöglicher Kapazität zurück.

Fronius-Batterieladegeräte mit dem Ri-Ladeprozess laden Antriebsbatterien besonders schonend und verringern damit den Verschleiß. Das Erreichen der maximalen Brauchbarkeitsdauer der Batterie ist keine Seltenheit, und die Leistungsfähigkeit bleibt deutlich länger erhalten. Um Kapazitätsverlusten nach mehreren Jahren im Einsatz entgegenzuwirken, verfügen die Fronius-Geräte zudem über spezielle Ladekennlinien. Diese bewirken in vielen Fällen eine Leistungssteigerung der Batterie und sorgen damit für längere Fahrtzeiten und eine höhere Verfügbarkeit der Flurförderzeuge.

Bei Bleiakkus ist darauf zu achten, dass immer eine Restkapazität von 20 Prozent in der Batterie verbleibt. Werden die 20% unterschritten, spricht man von einer Tiefentladung. Diese führt zu übermäßigen Sulfatierungen und kann die Batterie schädigen oder sogar zerstören. Zudem können viele gängige Ladegeräte tiefentladene Batterien weder hochladen noch regenerieren. Bei den meisten Geräten ist es nicht möglich, die Kennlinie ohne ein Laptop oder die Hilfe eines Technikers umzustellen.

Für den Anwender ist die Batterie damit unbrauchbar, und es entstehen hohe Kosten für eine Neuanschaffung oder die Regeneration der sulfatierten Batterie.

Fronius Selectiva-Batterieladegeräte verfügen standardmäßig über eine spezielle Kennlinie, mit der tiefentladene Batterien wieder aufgeladen werden können. Der Anwender kann diese Kennlinie direkt am Gerät per Tasteneingabe einstellen. Kapazität und Leistungsfähigkeit der Batterie lassen sich so zu weiten Teilen regenerieren. Dies steigert die Batterielebensdauer und senkt die Kosten für die Neubeschaffung, da die Batterien seltener ausgetauscht werden müssen.

Allround-Batterieladegerät für die Werkstatt oder als Ersatzgerät

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Das optimale Servicegerät

Ob als Allrounder für die Wartung und Instandhaltung von Flurförderzeug-Systemen oder als Ersatzgerät: In zahlreichen Anwendungen ist es vorteilhaft, ein Batterieladegerät zu haben, das alle Arten von Antriebsbatterien flexibel laden kann – unabhängig von Größe, Spannung, Kapazität oder Ladestecker. Hier tun sich viele Anbieter jedoch schwer: Oft sind Ladegeräte nur für bestimmte Batterietypen ausgelegt und lassen sich daher nicht universell einsetzen.

Fronius bietet mit dem Batterieladegerät Selectiva 8090 eine echte Allzwecklösung: Es lädt flexibel Batterien mit einer Spannung von zwölf bis 80 Volt und ist für Batteriekapazitäten von 225 bis 1500 Amperestunden geeignet. Anwender verfügen damit über ein Universal-Ladegerät für alle Arten von elektrisch angetriebenen Flurförderzeugen. Durch seine kompakten Abmessungen und sein geringes Gewicht lässt es sich einfach und bequem transportieren, und dank des umfangreichen Zubehörsortiments passt es sich individuell an die Anforderungen des Anwenders an.

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