Big Data Der Rohstoff der Zukunft in der Schweisstechnik

Experten sind sich einig: Big Data hat das Potenzial Gesellschaft, Politik und Wirtschaft ähnlich grundlegend zu verändern wie die Elektrizität oder das Internet. Auch in der Schweißtechnik eröffnet die Erfassung und Verarbeitung prozessrelevanter Informationen ein enormes Optimierungspotenzial und ermöglicht völlig neue Geschäftsmodelle. Um der sprudelnden Flut an immer neuen Daten Herr zu werden und sie gewinnbringend zu nutzen, sind allerdings die richtigen Werkzeuge entscheidend – und die nötige Offenheit im Umgang mit der digitalen Zukunftstechnologie.

Der digitale Wandel ist allgegenwärtig und verändert nicht nur traditionelle Geschäftsmodelle, sondern auch den Alltag der Menschen. Online-Shops, Streaming-Dienste, Social-Media-Plattformen, Nachrichtenportale oder auch Tracking-Tools sind unsere täglichen Begleiter. Das Internet hat sich zu einem globalen Kommunikationsnetz entwickelt und die Art wie wir arbeiten, lernen und kommunizieren revolutioniert. Immer mehr Aktivitäten finden online statt – und jede davon hinterlässt Spuren im Netz. Das weltweite Datenvolumen wächst ins Unermessliche und bringt neue Herausforderungen für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Wie lässt sich die Fülle an Daten nutzbar machen? Eine wichtige Rolle spielt hier die Big-Data-Analyse. Mittels Software erfolgt eine systematische Auswertung großer Datenmengen. Die gesammelten Informationen gilt es zu strukturieren und vor allem qualitativ zu analysieren. Relevantes soll herausgefiltert werden, um die Daten nutzbringend verwenden zu können.

NEUE GESCHÄFTSFELDER FÜR SCHWEISSTECHNIK-HERSTELLER 

Auch in industriellen Fertigungsprozessen gewinnt die durchgängige Datenerfassung und -analyse immer mehr an Bedeutung – zum Beispiel in der Schweißtechnik: Moderne Stromquellen sammeln unter anderem Informationen über Strom, Spannung, Drahtvorschub, Schweißgeschwindigkeit und -zeit sowie Jobnummern. Dies hilft zum einen, Prozesse zu optimieren und Fehler zu vermeiden. Auch können Anwender ihre Anlagen nahtlos in eine vernetzte und automatisierte Produktionsumgebung integrieren. Big Data ermöglicht Schweißtechnik-Herstellern jedoch auch völlig neue Geschäftsmodelle: Das Erfassen und Auswerten von Benutzerdaten erlaubt einen tiefen Einblick in den Arbeitsalltag und die Herausforderungen des Anwenders. Auf dieser Basis lassen sich individualisierte Lösungen kreieren, die exakt auf die Bedürfnisse der produzierenden Unternehmen abgestimmt sind.

Userdaten sind daher nicht mehr nur die wichtigste Ressource für Internetriesen. Die strategische Bedeutung von Daten wächst ebenso für mittelständische Unternehmen wie etwa Schweißtechnik-Hersteller. Diejenigen, die online „zuhören“ und die Sicht der Nutzer verstehen, erhalten einen klaren Wettbewerbsvorteil und stärken nachhaltig die Verbindung zu ihren Kunden. Und auch die Anwender selbst profitieren davon: Zum Beispiel durch bessere und effizientere Schweißprozesse, mit denen sie langfristig Zeit und Kosten einsparen können.

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