Der Traum vom Schweißen Ein Mann auf der Überholspur

Jeder will „seinen Traum leben“ – aber David Blackburn baut ihn sich. Tagsüber arbeitet er seit 15 Jahren als Maschinenschlosser, abends und an den Wochenenden als Schweißer. Mit seiner Ein-Mann-Firma Blackburn Fabrication in Columbus, Ohio, repariert er alles, von Auspuffkrümmern für Flugzeuge bis hin zu Zäunen von Farmen, und entwirft individuelle Schilder, Stoßstangen und Schweißausrüstung. Die zuverlässigen und vielseitigen Fronius-Stromquellen für manuelles Schweißen helfen David, jede Aufgabe zur vollen Zufriedenheit seiner Kunden zu erfüllen.

Wie viele andere begann David schon als Kind in der Garage der Familie mit dem Schweißen. Vom Elektrodenschweißen gelangte er über MIG zum WIG-Schweißen und half während dieser Zeit Freunden gegen Bezahlung bei einfachen Projekten oder Reparaturen. Dieser Nebenjob wurde auf einmal wichtiger, als seine damaligen Mitbewohner vorschlugen, er solle doch mal am Flughafen vorbeischauen, auf dem sie arbeiteten. Dort gab es zahlreiche Schweißarbeiten zu erledigen – und das ermöglichte David, aus seiner Tätigkeit eine regelmäßige Einnahmequelle zu machen. Er begann mit kleinen, privaten und experimentellen Flugzeugen, bei denen er  Aluminium und Edelstahl verschweißte. Die Arbeit machte ihm so viel Spaß, dass er sich dafür von der  amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA zertifizieren ließ. Sechs Jahre arbeitete David an Flugzeugen.

Dies legte den Grundstein für das, worauf er jetzt hinarbeitet. David plant den Aufbau einer eigenen Schweißerei. Derzeit aber liegt sein Fokus auf dem mobilen Schweißen. Dafür baut er eine eigens entworfene Pritsche sowie spezielle Werkzeugkästen, Gestelle und Fächer für Equipment in seinen Truck ein. „Schweißarbeiten im Gelände bergen ihre ganz eigenen Herausforderungen“, erzählt er. „Bei meiner Arbeit am Flughafen habe ich gelernt, dass es nicht immer möglich ist, ein auf einem Fahrzeug montiertes Schweißgerät nahe genug an ein Flugzeug heranzubringen. Das bedeutete, dass längere Leitungen nötig sind, die aber zu einem unstabilen Lichtbogen führen können. Außerdem benötigen die meisten Schweißgeräte eine hohe Spannung, die in üblichen Gebäuden mit 110-V-Versorgung nicht zur Verfügung steht.“ Also suchte David nach neuen Wegen: Einer davon ist die mobile Schweißvorrichtung, die er gerade baut. Der andere führte ihn zu Fronius.

„Ich hatte die Fronius-Schweißgeräte zum ersten Mal auf der FABTECH 2016 in Las Vegas gesehen. Als mein Kumpel und ich an den Stand kamen, beantwortete einer der Mitarbeiter unsere Fragen und zeigte uns, welche Produkte für uns und unsere Anforderungen in Frage kommen. Was ich damals nicht wusste: Diese Person war der Ansprechpartner für unser Gebiet in Kalifornien. Er behandelte mich nicht anders als seine Großkunden, obwohl ich ihm sagte, dass Schweißen nur mein Nebenjob ist.“

Nachdem David mehr über die zuverlässigen Fronius-Schweißgeräte für den mobilen Gebrauch gelernt hatte, vereinbarte er einen Vorführtermin in der örtlichen Niederlassung. „Ich war auf der Suche nach einem multiprozessfähigen Gerät, das alle meine Anforderungen erfüllt – inklusive der Möglichkeit, 6010-Elektroden zu verschweißen“, erklärt er. Gemeinsam mit den Experten des kalifornischen Fronius-Standortes testete er verschiedene Schweißgeräte und entschied sich schließlich für die TransPocket 180. Die vielseitige Stromquelle ermöglichte ihm, mit allen erforderlichen Elektroden zu arbeiten, unterschiedliche Aufgaben zu erledigen und sämtliche Arbeiten mobil auszuführen. Das Gerät funktionierte tadellos, was ihm die Zuversicht gab, mehr Aufträge neuer Kunden anzunehmen.

Fronius bietet die TransPocket in zwei Versionen an. Eine davon ist vor allem auf das Elektrodenschweißen ausgelegt, die andere auf WIG-Schweißen. David entschied sich für die WIG-Version. Sie ist zum Pulsschweißen geeignet und verfügt über eine Comfort-Stop-Funktion, die saubere Abschlüsse der Schweißnähte ermöglicht. Die TransPocket ist tragbar und kann mit einer Spannung von 110 Volt sowie bis zu 100 Meter langen Netzzuleitungen ohne Leistungsverlust am Schweißbrenner oder Auslösen der Leistungsschalter betrieben werden. Diese Kombination war ideal für Blackburn Fabrication.

David arbeitet an allen Projekten, die ihm angeboten werden. Darunter sind auch viele Farmzäune und Tore – Arbeiten, bei denen ein langlebiges, kleines Gerät von Vorteil ist. Viele Geräte funktionieren im Schauraum hervorragend, aber David stellt seine TransPocket immer wieder unter den harten Bedingungen des Farmlebens auf die Probe. Seine Reaktion? „Es ist einfach ein großartiges Schweißgerät. Für seine Größe bietet es wirklich hervorragende Qualität.“

Zum WIG-Schweißen erwarb David außerdem eine TransSteel 2500. Das einphasige Gerät läuft mit 230 Volt und ist besonders gut für Stahl und Edelstahl geeignet. Die Vielseitigkeit der Stromquelle beeindruckt David. Intelligente Steuerungsfunktionen ermöglichen ihm, Einstellungen direkt am Schweißbrenner zu ändern. „Ich habe auf meiner Pritsche geschweißt und hatte eine 1/4-Zoll und eine 1/8-Zoll-Naht. Trotzdem musste ich nicht zum Gerät zurückgehen, sondern konnte einfach weiterarbeiten. Dadurch wird alles viel einfacher.“

Wenn David seinen Laden eröffnet, plant er, neben anderen Großprojekten auch individuell geschweißte Anhänger, Stoßfänger und Gestelle anzubieten. Mit zunehmender Individualisierung muss er auch mehr Ausrüstung kaufen, um möglichst effizient arbeiten zu können. Auf seiner Wunschliste steht unter anderem die neue MagicWave 230i, die Fronius kürzlich auf den Markt gebracht hat. Das einphasige WIG-Schweißgerät überzeugt durch innovative Kurvenformen und Funktionen zum Hochfrequenzstart und für Stromimpulse, die es ermöglichen, beinahe alle Materialien zu schweißen. „Das Gerät verfügt über einige spannende Funktionen zum Wechselstromschweißen. Außerdem interessiert mich die Bluetooth-/WLAN-Funktion, die per Smartphone gesteuert werden kann. Das ist definitiv etwas, was niemand sonst anbietet.“

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