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Fronius erforscht kognitive Produktionssysteme: Pro²Future bis 2025 gesichert

Partnerschaft

16.11.2020
Fronius ist mit 20 Prozent am Forschungszentrum Pro²Future – einer Gesellschaft der JKU Linz, TU Graz, UAR GmbH, AVL List GmbH und Fronius International – beteiligt. Eine international besetzte Jury gab nun die Zusage für eine zweite Förderperiode. Die Forschung an kognitiven Produkten und Produktionssystemen ist demnach bis 2025 gesichert.
Digitale Produktion Pro2Future

Fabriken, in denen sich Staplerfahrzeuge selbstständig ihren Weg bahnen und Linien bedienen, in denen Roboter einander die einzelnen Komponenten reichen, wo Maschinen gemeinsam den Produktionsprozess planen und kein Mensch mehr beteiligt ist – durch künstliche Intelligenz (KI) sind viele dieser Zukunfts-Szenarien für die Produktion denkbar. Gemeinsam mit dem Forschungszentrum Pro²Future, entwickelt Fronius Szenarien, wie eine solche Zukunft aussehen könnte.

Seit seiner Gründung im April 2017 konnte sich das Forschungszentrum Pro²Future mit über 135 wissenschaftlichen Publikationen einen Namen machen. Dabei werden die 40 Mitarbeiter von über 30 Partnern aus der Wissenschaft sowie mehr als 40 Industrieunternehmen unterstützt. Gemeinsam forschen sie intensiv an kognitiven Produkten und Produktionssystemen.

„Die Maschine soll den Menschen verstehen lernen.“

Fronius engagiert sich hierbei insbesondere im Bereich der Mensch-Maschinen Interaktion. Oberste Prämisse für den Schweißtechnikspezialisten ist die Rolle des Menschen im Zentrum der Entwicklungen: „Seit der industriellen Revolution musste der Mensch sich bei der Maschine auskennen und sich ihr beugen. Machine Learning könnte hier eine echte Wende herbeiführen – KI soll ermöglichen, dass in Zukunft die Maschine den Menschen versteht und auf seine Bedürfnisse eingeht“, zeigt sich Helmut Ennsbrunner, Chef der Vorentwicklung bei Fronius Perfect Welding, enthusiastisch. Darüber hinaus möchte Fronius im Zuge der Pro²Future-Aktivitäten das Thema Predictive Maintenance vorantreiben. Mittels vorausschauender Wartung sollen Schweißtechnik-Anwender zukünftig ideal in der Fertigung unterstützt werden. Ausfallsichere Produktionsanlagen und gesteigerte Effizienz sind das Resultat.

Zukunftsthemen mit hoher industrieller Relevanz

Die erste Förderperiode läuft im Frühjahr 2021 aus. Bei der Zusage für die zweite Förderperiode bis 2025 hob das Bewertungsgremium die hohe technologische Relevanz, die unmittelbare industrielle Verwertbarkeit der Forschungsergebnisse, die top-aktuellen Forschungsthemen, das hervorragend abgestimmte Partnerkonsortium sowie die international herausragenden Industriepartner hervor. Das Kompetenz-Förderprogramm COMET (Competence Centers for Excellent Technologies K1) der österreichischen Forschungsfördergesellschaft ermöglicht somit weitere Aktivitäten zu den Zukunftsthemen, die Pro²Future als relevant identifiziert hat:

 

  • Kognitive Industriesysteme
  • Verschränkung menschlicher und künstlicher Intelligenz
  • Optimierungsmöglichkeiten in der Produktion durch das erforschen von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen
  • Ausfallsichere Produktion durch Datennutzung am Shop Floor
  • Einsatz von KI für nachhaltige Produktion
  • Nutzung von KI für mehr Arbeitssicherheit sowie anpassungsfähige Sicherheitssysteme in der Produktion

 

Nähere Informationen zu Pro²Future finden sich auf der Website und auf LinkedIn.

Kontaktperson News

cerffrfgryyr-cj@sebavhf.pbz

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