Osziloskop Lab

Schweissprozesse von Fronius Innovativ und effizient

für jede schweissanwendung die richtige lösung

Seit Jahrzehnten arbeiten wir bei Fronius daran, die DNA des Lichtbogens zu entschlüsseln, um Ihnen optimale Schweißergebnisse zu ermöglichen. Als weltweiter Innovationsführer und Technologieführer in der Schweißtechnik beherrschen wir Schweißprozesse - vom Lichtbogenschweißen bis zum Widerstands-Punktschweißen -  in Perfektion. Unsere Lichtbögen und Schweißprozesse setzen immer wieder neue Standards in Sachen Geschwindigkeit, Effizienz und Qualität. Mit dieser Kompetenz entwickeln wir Produkte und Systeme für sämtliche Anwendungsfälle – vom Dünnstblechschweißen über Aluminiumschweißen bis zum Hochleistungsschweißen, vom Handschweißgerät oder Akku-Schweißgerät bis zum Roboter-Schweißsystem.

Sie suchen eine optimale Lösung für Ihre Schweissaufgabe?

Fronius International GmbH

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Fronius Schweissprozesse im Überblick

Ein Lichtbogen im unteren Leistungsbereich mit abschmelzender Drahtelektrode. Der Kurzlichtbogen wird durch eine kurzzeitige Berührung der Drahtelektrode mit dem Werkstück gezündet. Dabei entsteht ein hoher, schnell ansteigender Kurzschlussstrom. Durch die Wärme verflüssigt sich die Drahtelektrode, und der Schweißtropfen löst sich ab. Nach dem Aufbrechen der Kurzschlussbrücke zündet der Lichtbogen erneut. Mit dem Kurzlichtbogen kann in nahezu jeder beliebigen Lage geschweißt werden.
Beim Schweißen mit Impulslichtbogen wird die Grundspannung regelmäßig mit einer erhöhten Impulsspannung überlagert. Dadurch wechseln sich mit vorgegebener Frequenz und Impulszeit ein Grundstrom und ein Impulsstrom ab. Der Grundstrom erhält den Lichtbogen mit geringer Leistung aufrecht, schmilzt die Drahtelektrode an und verflüssigt das Schweißbad. Der höhere Impulsstrom verflüssigt das Drahtende und bildet einen großen Tropfen, der durch magnetische Kräfte abgelöst wird. Die Prozessparameter sind in Abhängigkeit von Drahtdurchmesser und Elektrodenwerkstoff so gewählt, dass sich bei jedem Stromimpuls ein Tropfen löst. Der Impulslichtbogen ist besonders zum Schweißen dünnerer Bleche geeignet.
Der Sprühlichtbogen brennt ständig ohne Kurzschlussunterbrechung. Der Werkstoff geht mit hoher Geschwindigkeit in feinen Tropfen in das Schweißbad über. Die hohe thermische Energie sorgt für eine größere Wärmeeinflusszone und daher auch einen größeren Werkstückverzug als beim Kurzlichtbogen. Diese Art des Lichtbogens ist besonders zum Schweißen dickerer Bleche geeignet.
Hochleistungs-Schweißverfahren, bei denen mehrere Drahtelektroden gleichzeitig abgeschmolzen werden. Dabei kommen in der Regel zwei Drahtelektroden zum Einsatz, jedoch sind auch drei oder mehr Drahtelektroden möglich. Diese schmelzen in getrennten Lichtbögen in der Regel unter einer gemeinsamen Schutzgasabdeckung ab und bilden zusammen mit dem Material des Werkstücks ein gemeinsames Schmelzbad.
Hybridprozesse kombinieren konventionelle Schweißverfahren wie das MIG-, MAG- oder WIG-Schweißen mit dem Laserschweißen. Dabei erhitzt ein vorlaufender Laserstrahl die Werkstückoberfläche auf Verdampfungstemperatur und erzeugt einen tiefen, schmalen Einbrand. Diesem folgt ein Lichtbogen, der einen breiten Brennfleck ausbildet. Einsatzgebiete sind zum Beispiel das Schweißen von großen Spaltabständen, die der Laser allein nicht überbrücken kann. Hybridprozesse erlauben hohe Schweißgeschwindigkeiten bei guter Nahtqualität und reduzieren so die Wärmeeinbringung und den Verzug.
Energieeffizienter und produktiver Schweißprozess, bei dem kein Schutzgas zugeführt werden muss. Dabei werden die beiden zu verbindenden Teile passgenau übereinandergelegt. Zwei Elektroden pressen die Werkstücke mechanisch zusammen und fixieren sie. Eine starke Spannung erzeugt einen Stromfluss zwischen beiden Elektroden. Die Werkstücke stellen dabei einen Widerstand dar. Dadurch erhitzt sich das Metall punktuell sehr stark und verflüssigt sich. Durch den mechanischen Druck der Elektroden verschmelzen beide Werkstücke miteinander und sind nach dem Abkühlen untrennbar miteinander verbunden. Das Widerstands-Punktschweißen wird unter anderem zur Verbindung von Blechen im Karosserie- und Fahrzeugbau und allgemein in der blechverarbeitenden Fertigung angewendet. Mit gewissen Einschränkungen lassen sich auch ansonsten schlecht schweißgeeignete Materialien miteinander verbinden.

Das Plasma-Verfahren ist grundsätzlich dem WIG-Verfahren ähnlich, hat aber entscheidende Vorteile und bietet eine interessante Alternative zum Laser-Schweißen bei hohen Qualitätsanforderungen, insbesondere bei Blechen und anderen Bauteilen bis 8 mm Blechdicke.