laserhybrid: vorteile des mig- und des laserstrahl-schweissen vereint

Hervorragende Spaltüberbrückbarkeit und einfache Nahtvorbereitung – geringer Wärmeeintrag und hohe Geschwindigkeit

Das Fronius LaserHybrid-Schweißen kombiniert das Laser- mit dem MIG-Schweißverfahren. Es nutzt die Vorteile beider Prozesse optimal und schafft Synergien. Die hohe Schweißgeschwindigkeit und die konzentrierte Energie des Lasers lassen sich gemeinsam mit dem MIG-Lichtbogen auf zwei Arten effizient einsetzen: Entweder durch hohe Schweißgeschwindigkeit beim Fügen von Dünnblechen oder durch maximale Einbrand bei dickeren Materialien.

So funktioniert das LaserHybrid-Schweissen

Sobald der Laserstrahl auf die Werkstück-Oberfläche trifft, erhitzt er den entsprechenden Bereich auf Verdampfungstemperatur. Das Ergebnis ist ein tiefer, schmaler Einbrand. Beim LaserHybrid-Prozess beschränkt sich der Bedarf an teurer Laserenergie fast ausschließlich auf diesen Tiefschweißeffekt, der auch das Fügen dickerer Bleche ermöglicht. Den restlichen Energiebedarf deckt der kostengünstige MIG-/MAG-Prozess ab. Dieser erlaubt gleichzeitig mit seiner abschmelzenden Elektrode eine bessere Spaltüberbrückung. Weil beide Teilverfahren ihre Energie auf die selbe Prozesszone konzentrieren, erhöhen sich Schweißtiefe und Geschwindigkeit gegenüber den Einzelverfahren erheblich. 

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Das LaserHybrid-Verfahren eignet sich insbesondere für Branchen, in denen sich die Investitionskosten aufgrund hoher Stückzahlen rasch amortisieren. Dazu zählen vor allem die Automobil industrie und ihre Zulieferer, aber auch Hersteller von Behältern, Rohrleitungen und Pipelines. Sie können mit diesem Hochleistungs-Schweißverfahren unterschiedliche Aluminium- und Stahlteile mit einer Geschwindigkeit von bis zu acht Metern pro Minute automatisiert fügen. Für viele Aluminium-Anwendungen erweist sich LaserHybrid als vorteilhaft – zum Beispiel bei großen Bauteiltoleranzen und hohem Vorbereitungsaufwand für das Laserschweißen. Die Vorteile des relativ geringen Wärmeeintrags zeigen sich insbesondere beim Fügen hochfester Werkstoffe. Es kommt kaum zu Einbußen bei der Festigkeit, und der geringe Wärmeverzug sorgt für präzise Bauteile.

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