Ressourcenbewusster Schweißen
dank Lebenszyklusanalyse (LCA)

Wir teilen unser Wissen
Wir sind der festen Überzeugung, dass Nachhaltigkeit beim Schweißen nur durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Akteure erreicht wird und dass nur in einer gemeinsamen Anstrengung messbare Verbesserungen erzielt werden können.
Um die Frage zu beantworten, wie nachhaltig Fronius Schweißgeräte entlang ihres Lebens- und Nutzungszyklus tatsächlich sind, hat unser Team "Product Sustainability" eine Lebenszyklusanalyse (engl. LCA) durchgeführt und vom renommierten Fraunhofer Institut zertifizieren lassen. Die bahnbrechenden Erkenntnisse dieser Analyse möchten wir im Sinne einer transparenten Wissensbasis allen zur Verfügung stellen, die die CO2-Sparpotenziale in der Fertigung erkennen und ernst nehmen.
Fronius Experten helfen Ihnen gerne dabei, mögliche CO2-Sparpotentiale in Ihrer Fertigung zu finden.

Wir treiben Innovationen voran
Als Innovationsführer von Lichtbogenschweißen und globaler Marktführer für robotergestütztes Schweißen haben wir uns dem Vorantreiben bahnbrechender Technologien verschrieben und setzen neue Standards in der Schweißtechnologie.
Fronius setzt mit einer zertifizierten Lebenszyklusanalyse (LCA, engl. Life Cycle Assessment) für Schweißanwendungen einen revolutionären Schritt in puncto Nachhaltigkeit und Ressourceneinsatz.
Die ganzheitliche Betrachtung des Schweißens, von der Geräteherstellung über den Einsatz bei den Kundinnen und Kunden bis zum End-of-Life, gibt uns Aufschluss darüber, wo die relevanten Stellschrauben für die Reduktion des CO2-Fußabdrucks zu finden sind. An diesen wollen wir als Themenführer der Branche gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden drehen.

Wir begegnen der emotional geführten Debatte über Nachhaltigkeit mit einer evidenzbasierten, rationalen Herangehensweise. Zunächst gilt es, die Fakten darzulegen:

Wir haben zwei reale, typische Schweißanwendungsbeispiele unserer Kundinnen und Kunden für Stahl und Aluminium untersucht und die Analyse durch das renommierte Fraunhofer Institut zertifizieren lassen.
Wir leben Nachhaltigkeit
Verantwortungsvolles Wirtschaften bedeutet, bei gleichbleibender Qualität das Einsparungspotenzial bei Energie, Material und Zeit voll auszuschöpfen und dadurch Ressourcen zu schonen. Mit der zertifizierten LCA für die Schweißsysteme TPS 320i und TPS 400i gelingt dies nun auch in der Schweißtechnik.
Daraus ergibt sich ein ausführliches Bild für die untersuchten Schweißanwendungen mit der TPS/i. Der umfassende „Cradle to Grave“-Ansatz einer LCA zeichnet ein detailliertes Bild des Lebenszyklus unseres Schweißgeräts. Er beginnt bei der Rohstoffbeschaffung, umfasst Produktion, Transport, jahrelange Nutzung im industriellen Schichtbetrieb samt Verschleißteilen und endet mit dem Recycling am Ende der Lebensdauer.
Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, haben wir den ermittelten CO2-Fußabdruck umgelegt auf einen Meter Schweißnaht. Jedes Bauteil und jede Schweißanwendung sind individuell und werden von vielen Faktoren wie etwa dem Grundmaterial, der Nahtgeometrie oder den verwendeten Schweißparametern beeinflusst. Wir haben hier den Betrachtungsrahmen so gewählt, dass die Ergebnisse anschaulich und verständlich sind.
Verteilung des CO2-Anteils umgelegt auf 1m Schweißnaht
Wir bieten auch leicht umsetzbare Lösungen wie den digitalen Opt/i Gasregler, der durchschnittlich 40 % Schutzgas einspart. Bei kurzen Nähten ist das Einsparpotenzial sogar noch höher.
Wie viel Schutzgas-Einsparpotenzial in Ihrem Unternehmen besteht, zeigen unsere Experten gerne. Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Termin!


Wir legten den CO2-Anteil der relevanten Parameter auf einen Meter Schweißnaht um, damit wir schnell Handlungsfelder identifizieren konnten. Für den CO2-Anteil in der Nutzung haben wir die Schweißnähte einer Roboter-Serienfertigung mit einer üblichen Einsatzdauer von acht Jahren berechnet. Als Grundlage dienten echte Kundendaten: ein Automobilzulieferer mit der Roboterkonfiguration zum Stahlschweißen mit der TPS 400i und ein Fahrzeughersteller, der Aluminium mit der TPS 320i CMT schweißt.
Wir stellen unsere Kunden in den Mittelpunkt
Wir entwickeln in engem Austausch mit den Kundinnen und Kunden Lösungen, die am Puls der Zeit sind. Als Zulieferer helfen wir mit, bestehende wie zukünftige Nachhaltigkeits-Nachweispflichten korrekt zu erfüllen.
Gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden wollen wir nun dort ansetzen, wo CO2 reduziert werden kann. Wir veröffentlichen regelmäßig Tipps, um mit unseren Technologien bei hoher Schweißqualität Schutzgas, Zusatzdraht und Energie zu sparen.
Denn der größte Hebel liegt in der ressourceneffizienten Nutzung. Im Lebenszyklus eines Fronius TPS/i-Schweißsystems entfallen nur etwa 0,5 % der gesamten CO2-Äquivalente auf die Herstellung. Unter CO2-Äquivalenten versteht man jene Maßeinheit, die verschiedene Treibhausgase nach ihrer Klimawirkung im Vergleich zu Kohlendioxid in einem Wert zusammenfasst. Das heißt, nicht einmal 1 % fällt auf die Herstellung, Reparatur und Entsorgung eines Schweißsystems. Der Großteil resultiert aus Zusatzwerkstoffen, Schutzgas und Energieverbrauch. Das zeigt, dass diese Ressourcen besonders effizient eingesetzt werden müssen. So liegt der größte Hebel in der ressourceneffizienten Nutzung.

Die gute Nachricht: Fronius minimiert seit Jahren den Material- und Energieverbrauch beim Schweißen. Mit rund 80 Jahren Know-how haben wir bahnbrechende Technologien wie die ersten Inverter-Schweißgeräte, digital gesteuerte TPS/i-Systeme und den CMT-Schweißprozess entwickelt. Auch in der Digitalisierung sehen wir großes Effizienzpotenzial.
Mit dem Schweißdatenmanagement- und Analyse-Tool WeldCube Premium konnten bereits viele Fronius Kundinnen und Kunden ihre Produktion optimieren. Hohe Schweißqualität spielt hier eine zentrale Rolle, weil die Materialien so am effizientesten eingesetzt werden beziehungsweise Ressourcenverschwendung durch Ausschuss oder Nacharbeit vermieden wird. Reproduzierbare hochwertige Schweißverbindungen sind ökonomisch und ökologisch gleichermaßen. Deshalb kann eine Gesamtbetrachtung der Produktion auf Bauteilebene (TCOP – total cost of production) viel bewirken.
"Nachhaltigkeit beim Fügen steht ganz oben auf unserer Agenda. Unser „Sustainability by Design“-Ansatz in Forschung und Entwicklung schafft umweltfreundliche Innovationen, die den Herausforderungen unserer Kundinnen und Kunden gerecht werden. Material, Zeit und Kosten zu sparen und den CO2-Fußabdruck zu senken, ist ein gemeinsames Ziel. Unsere LCA ist der Startschuss für eine Reihe von Tipps, die wir mit unseren Kundinnen und Kunden teilen werden.", Harald Scherleitner, CSO Fronius International GmbH
Dürfen wir Ihnen mehr erzählen?
In dieser Episode von Welding Insights spricht Harald Scherleitner über die erstaunlichen Ergebnisse einer für die Fronius TPS/i durchgeführten Lebenszyklusanalyse. Nachhaltigkeit beim Schweißen ist für Fronius kein bloßes Lippenbekenntnis, das zeigt sich schon daran, wie das Unternehmen seine Schweißgeräte designed und entwickelt.
Mit den Ableitungen der Analyse soll der CO2-Fußabdruck beim Schweißen jetzt aber weiter deutlich gesenkt werden - und zwar faktenbasiert.
Wir teilen unser Wissen
intelligenten Fronius Gasregler oder dem Monitoring- und Analyse-Tool WeldCube Premium.

